KS 1030


8x Black Pearl Reinsilberleiter Solid Core

8x V-Fluorocarbon-Dielektrikum High Pressure/Low Temperature

Einzigartige orthogonal geflochtene Matrix

X-38R Blindkern

8x Elektrostatisch ableitender Spezialgarn

WBT-0102 Ag nextgen Silberstecker-Standard
 

 

 

 

DAS BLACK PEARL-SILBERKABEL VON KIMBER KABLE

INHALT

EINLEITUNG
I.    PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN
II.  TESTURTEILE
III. EMPFEHLUNGEN
IV. PREISE UND STECKVERBINDUNGEN
V.  HÄNDLERNETZ

 

 

EINLEITUNG

Kimber Kable stellte seit 1998 mit dem KS-1030 das Black Pearl Silberreferenzkabel bis zur Ablösung durch das neue KS-1036 im Jahr 2006. Der Chefredakteur der Zeitschrift STEREO, Matthias Böde schreibt über das KS-1030 im Jahr 2006 wie folgt: DAS KS-1030 HAT MEHR PRÄGNANZ UND VERVE ALS 99 PROZENT ALLER NFS AM MARKT.“

Bevor wir auf die technischen Details des KS-1030 näher eingehen, möchten wir ihnen mitteilen, dass wir stolz darauf sind die Kimber Select-Serie auf Basis einer umfangreichen Bibliothek von mehr als 2000 Fachbüchern zu allen Aspekten der Kabeltheorie, einem der umfangreichsten messtechnischen Labors in der Audioindustrie und selbst gefertigten Prototypen nicht nur entwickeln, sondern auch mit Musikern aus Jazz, Klassik und Pop sowie umfangreicher Referenzelektronik und selbst produzierten SACDs abstimmen und danach in umfangreicher Handarbeit produzieren können. Kimber Kable nennt diesen perfektionistischen Ansatz auf theoretisch-empirischer Basis Objective Subjective Correlation and Results (OSCaR). Dafür schätzen uns allein in Deutschland mehr als 5000 begeisterte Kimber Select-Kunden –also rund jeder 7. Stereoplay-Leser oder jeder 8. Stereo-Leser oder jeder 10. Audio-Leser um nur die populärsten Magazine zu nennen – mit stark steigender Tendenz.

Kimber Kable schätzt das hohe Wert- und Klangbewusstsein seiner anspruchsvollen Kunden und ihren Wunsch nach einem universell einsetzbaren, möglichst nahe am Ideal der originalen Musikwiedergabe liegenden Präzisionskabel. Billige Leiter aus dem Großhandel mit allerlei Materialien umwickelt, aktive Bauteile für beliebige Klangmanipulationen im Selbstversuch, die phantasievolle Auslegung physikalischer Grundlagen im Marketing etc. werden Sie daher auch weiterhin in keinem Kimber Select-Produkt finden.  

Für die originalgetreue Überprüfung der Klangeigenschaften des KS-1030 produzierte Kimber Kable an der Utah State University School of the Art mit Jazz-, Klassik- und Popmusikern eine Reihe von SACD`s unter Einsatz der innovativen Aufnahmetechnik IsoMike. Die Konzertaufnahmen erfolgten mit State-of-the-Art Studiotechnologie. Das Bild zeigt das renommierte THE FRY STREET QUARTET im raumoptimierten Konzertsaal mit dem ISOMIKE-Baffler. Jeder einzelne Sitz im Konzertsaal wurde mit speziellen Dämpfungsfolien abgedeckt. Vor den Musikern können Sie einen Spezialteppich gegen Raumresonanzen erkennen, dessen Positionierung auf einem komplexen mathematischen Modell basiert. Mit den aufgenommenen SACD`s war es Kimber Kable möglich das Live Ereignis in den Referenz- Hörraum zu transportieren. Dort wurden vorproduzierte Prototypen auf Basis langjähriger theoretischer Vorarbeiten mit aufwändigen Hörtests durch eine Testjury bestehend aus professionellen Jazz-, Konzert- und Popmusikern an unterschiedlicher Referenzelektronik (Krell, Mark Levinson, Gryphon, Kronzillas etc.) auf Übereinstimmung mit dem Live Erlebnis geprüft. Materialzusammensetzung und Durchmesser von Blindkern und ESD-Garn; Anzahl und Durchmesser der Silberleiter; Flechtung der geometrischen Winkel in der Constrained Matrix etc. wurden dann so lange in neuen Prototypen variiert bis die Resultate für Zieldeterminanten wie Raumabbildung, Dynamik, Tief-, Mitten- und Hochtonauflösung mit der auf SACD konservierten Originaldarbietung übereinstimmten. So komplex sieht Kabelentwicklung bei Kimber Kable aus.

 

I. PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN

I.1. DAS LEITERMATERIAL

Kimber Kable verwendet für das KS-1030 Black Pearl solid-core Reinsilberleiter mit dem höchsten Reinheitsgehalt in der Kabelindustrie für maximale Signalauflösung.

KS-1010 1xPlusleiter Kupfer Solid Core, 1xMinusleiter Kupfer Solid Core (SC)
KS-1011 2xPlusleiter Kupfer Solid Core, 2xMinusleiter Kupfer Solid Core (SC)
KS-1016 3xPlusleiter Kupfer Solid Core, 3xMinusleiter Kupfer Solid Core (SC)
KS-1020 1xPlusleiter Black Pearl Silber Solid Core, 1xMinusleiter Kupfer SC
KS-1021 2xPlusleiter Black Pearl Silber Solid Core, 2xMinusleiter Kupfer SC
KS-1026 3xPlusleiter Black Pearl Silber Solid Core, 3xMinusleiter Kupfer SC

KS-1030 4xLeiter Black Pearl Silber Solid Core, 2x Plus/2xMinus
KS-1036 6xLeiter Black Pearl Silber Solid Core, 3x Plus/3xMinus

 

Die Wahl des Leitermaterials entscheidet wie viel Tief-, Mittel- und Hochtonauflösung von der Quelle beim Empfänger ankommt und damit objektiv hörbar ist. Informationsverluste durch das Leitermaterial sind durch andere Maßnahmen nicht mehr kompensierbar. Reinsilber ist das beste Leitermaterial überhaupt (Stereo 4/2006). Reinstes Kupfer erreicht 94,60 % der Leitfähigkeit von Silber. Reinstes Gold erreicht nur 71,75% der Leitfähigkeit von Silber. Aufgrund dieser physikalischen Gegebenheiten setzt Kimber Kable keine vergoldeten Silberleiter in Cinch- und Lautsprecherkabeln ein. Kimber Kable sieht keinen Sinn darin, das Leitermaterial Silber mit schlecht leitendem Gold in einem Referenzkabel weniger leitfähig zu machen und damit verminderte Auflösung und unberechenbare Signalkontrolle in Kauf zu nehmen. Kimber Kable verwendet auch keine silberbeschichteten Kupferleiter in Cinch- und Lautsprecherkabeln für out-of-the-box-Kabeleffekte, weil Kupfer und Silber atomar unterschiedliche Strukturen aufweisen. Kimber Kable hält das latente Qualitätsrisiko für nicht vertretbar, dass sich die dünnen Silberschichten in den Kupferleiter hineinfressen und die Signalleitfähigkeit des Kabels mit der Zeit drastisch vermindern. Aufgrund der Besonderheiten der Digitaltechnik sieht Kimber Kable daher Klangverbesserungen mit versilberten Kupferleitern nur bei preiswerten Digitalkabeln als sinnvoll an.

 

I. 2. DIE LEITERANZAHL

Kimber Kable verwendet für das KS-1030 vier Black Pearl solid-core Reinsilberleiter (2xpositiv, 2xnegativ.
Die Wahl der Leiteranzahl entscheidet bei Cinchkabeln maßgeblich über die Stabilität und Souveränität der Raumabbildung. Cinchkabel übertragen sehr niedrige (1 oder 2-Volt) Signale und unterscheiden sich dadurch erheblich von querschnittsstarken Lautsprecherkabeln. Jede Unterbrechung der Phase oder Laufzeit des Signals sieht Kimber Kable als kritisch an. Dadurch verbietet sich für Kimber Kable die parallele Verwendung von Lautsprecherkabeln generell und mehr als 6 Leiter für Cinchkabel, da zu viele Leiter oder zu viel Querschnitt der Leiter die tonale Kabelbalance ebenso ruinieren können wie zu wenige Leiter oder zu wenig Querschnitt der Leiter. Kimber Kable setzt im KS-1030 vier Black Pearl solid-core Reinsilberleiter zur Erzielung einer stabilen und souveränen Raumabbildung, differenziertem Stimmvolumen sowie konturiertem Bass ein.

 

I.3. DAS DIELEKTRIKUM

Kimber Kable ummantelt im KS-1030 die sechs Black Pearl solid-core Reinsilberleiter einzeln mit metallpartikelfreiem, bei hohem Druck und niedriger Temperatur gewonnenen V-Fluorocarbon.

KS-1010 2x high pressure/low temperature Virgin-Fluorocarbon für 1xMinus-/1xPlusleiter
KS-1011 4x high pressure/low temperature Virgin-Fluorocarbon für 1xMinus-/1xPlusleiter
KS-1016 6x high pressure/low temperature Virgin-Fluorocarbon für 1xMinus-/1xPlusleiter
KS-1020 2x high pressure/low temperature Virgin-Fluorocarbon für 1xMinus-/1xPlusleiter
KS-1021 4x high pressure/low temperature Virgin-Fluorocarbon für 1xMinus-/1xPlusleiter
KS-1026 6x high pressure/low temperature Virgin-Fluorocarbon für 1xMinus-/1xPlusleiter
KS-1030 4x high pressure/low temperature Virgin-Fluorocarbon für 1xMinus-/1xPlusleiter
KS-1036 6x high pressure/low temperature Virgin-Fluorocarbon für 1xMinus-/1xPlusleiter

Die Wahl des Dielektrikums entscheidet wie effizient das verwendete Leitermaterial das Signal übertragen kann. Signalverluste durch das Dielektrikum sind durch andere Maßnahmen nicht mehr zu kompensieren. Kimber Kable dient als Maßstab für die Wirksamkeit des Dielektrikums die sogenannte Dielektrische Konstante und nicht die populäre Schutzschild-Theorie. Damit ist messbar inwieweit und wie schnell die maßgeblichen Dielektrika PVC, Polyethylen und Fluorocarbon dem Signalleiter Energie entziehen und wieder zurückführen können. Aufgrund der unmittelbar fehlenden Ummantelung der einzelnen Signalleiter sieht Kimber Kable bei heißer Luft die schnellstmögliche Energierückführung ebenso wenig gewährleistet wie bei PVC. Polyethylen ist zwar ein gutes Dielektrikum wird aber vom teuren und aufwändig zu verarbeitenden Werkstoff Fluorocarbon qualitativ übertroffen. Kimber Kable verwendet für die Ummantelung jedes einzelnen Signalleiters die reinste Form von Fluorocarbon sogenanntes V-Fluorocarbon welches in einem aufwändigen und kostenintensiven Prozess von Metallpartikeln befreit wird, um weitere Störgrößen bei der musikalischen Abstimmung des KS-1030 auszuschließen.

 

I.4. DIE TECHNOLOGIEN

Kimber Kable kontrolliert externe und interne Magnetfelder, elektrostatische Interferenzen und Einstreuungen sowie das dynamische Trägheitsmoment von solid-core Signalleitern mit Technologien wie Blindkern X38R, ESD-Yarn, etc. und der Flechttechnologie Constrained Matrix I.

 
KS-1010 2xElektrostatischer Spezialgarn I in Matrixform I, X-38R Blindkern
KS-1011 4xElektrostatischer Spezialgarn I in Matrixform I, X-38R Blindkern
KS-1016 6xElektrostatischer Spezialgarn II in Matrixform I, X-36R Blindkern
KS-1020 2xElektrostatischer Spezialgarn I in Matrixform II, X-38R Blindkern
KS-1021 4xElektrostatischer Spezialgarn I in Matrixform I, X-38R Blindkern
KS-1026 6xElektrostatischer Spezialgarn II in Matrixform II, X-36R Blindkern
KS-1030 4xElektrostatischer Spezialgarn I in Matrixform II, X-38R Blindkern
KS-1036 6xElektrostatischer Spezialgarn II in Matrixform II, X-36R Blindkern

Kimber Kable kontrolliert die internen elektrostatischen und elektromagnetischen Felder des KS-1030 mit vier Mal ESD-Garn I. Die Resonanzkontrolle und Abwehr externer elektrostatischer Aufladungen und elektromagnetischer Felder übernimmt im KS-1030 der Blindkern X-38R. Die neue Constrained Matrix I in spezieller Flechtgeometrie übernimmt im KS-1030 die tonale Balance und Kontrolle der Black Pearl solid-core Reinsilberleiter und neutralisiert Einstreuungen von umgebender Elektronik und Kabeln.


I.5. DIE STECKVERBINDUNG UND DIE VERLÖTUNG

Kimber Kable verwendet für das KS-1030 WBT-NextgenAG-Stecker und verlötet mit Kimber Kable Wondersolder.
Die Wahl der Steckverbindung und der Verlötungsprozess ist ein entscheidendes Bindeglied zwischen Signalleiter und Buchse von Quelle und Empfänger. Als Standardsteckverbinder für das KS-1030 verwendet Kimber Kable den WBT-NextgenAG, dessen qualitative Perfektion in der Fachpresse bereits umfassend gewürdigt wurde so z.B. in STEREO: „Tatsächlich scheint es so, dass die silberne Bauform hier und da zum Beispiel Atemgeräuschen noch das eine oder andere Detail mehr entlocken könnte, auch schafft sie eine etwas andere Raumaufteilung als die vergoldeten Kupferkontakte: Reinsilbern geht es noch etwas mehr in die Tiefe, eine wunderbar halbkreisförmige Bühne spannt sich auf.“ STEREO 4/2004. Die komplexe Konfektionierung des KS-1030 erfolgt mit Kimber Kable Wondersolder.

 

II. TESTURTEILE

Testurteile sollten neutral und unbestechlich sein, um den Erfolg einer Neuentwicklung zu bestätigen oder zu widerlegen und vor allem den interessierten Musikliebhaber nicht über den wahren Charakter des getesteten Produktes zu täuschen. Die Produkte der KIMBER-Select-Serie nehmen seit Erscheinen im Jahr 1998 bei seriösen Kritikern weltweit Spitzenpositionen ein. Im deutschsprachigen Raum sind wir sehr stolz darauf, dass mit Herrn Lothar Brandt, Geschäftsführender Redakteur, AUDIO; Herrn Matthias Böde, Chefredakteur der Fachzeitschrift STEREO und den Herren Holger Biermann, Chefredakteur STEREOPLAY und Dalibor Beric, STEREOPLAY die wohl erfahrendsten deutschen Kabel-Tester intensive Hörtests von Produkten aus der KIMBER Select-Serie nach zuvor erfolgter Analyse der theoretischen Grundlagen vorgenommen haben. Besonders stolz sind wir darauf, dass mit Frau Andrea Ettelbrück eine der wenigen renommierten deutschen Testerinnen unsere Produkte getestet hat. Durch die Vielzahl an Tests durch verschiedene Tester von verschiedenen Magazinen besteht auch für Sie nicht die Gefahr den Verlockungen eines Jubeltests zu unterliegen, der immer in ein und demselben Magazin und von demselben Tester gemacht wird. Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß beim Lesen der Tests mit denen sie auch die NF-Select-Kabel untereinander physikalisch und klanglich abgrenzen können.

KIMBER SELECT KS-1036

EINE KLASSE FÜR SICH VON MATTHIAS BÖDE, CHEFREDAKTEUR STEREO

STEREO 10/2006

„Kann man Kimber Kables formidablen NF-Leiter KS-1030 noch verbessern ? Die Amerikaner haben es geschafft. Das KS-1036 ist schlichtweg eine Sensation im Kabelsektor. „Heaven`s Gate“ – das Tor zum Paradies – nennen wir die Königsklasse der Kabel im Testspiegel. Das KS-1036 darf sich als ihr KAISER betrachten.“

„Es geschieht nicht oft, dass ich die Kollegen vor eine Anlage zerre, weil es etwas Unerhörtes zu vernehmen gibt. Doch gerade eben war es soweit. Der Grund der außergewöhnlichen Aktion ist einen Meter lang, hat eine steingraue Weboberfläche, die von hell schimmernden Fäden durchzogen ist und kostet mit WBT-Nextgen-Cinch-Steckern in Silberausführung immerhin rund 2780 Euro. Voilà: Kimber Kables neues Spitzen-NF-Select KS-1036.“

“Wir bringen nur dann Neuheiten, wenn es wirklich etwas zu verbessern gibt.“ Dieses Statement von Ray Kimber im Gedächtnis, dass er mir gegenüber einmal in anderem Zusammenhang geäußert hatte, orderte ich gespannt das KS-1036, das anlässlich des 10-jährigen Bestehens der exklusiven Select-Serie des amerikanischen Spezialisten vorgestellt wurde, die STEREO ja ausgiebig würdigte. Waren die beiden kleineren NF-Leiter zwischenzeitlich schon mal aufgewertet und dabei gleich mit WBTs überlegenen Nextgen-Steckern ausgerüstet worden, so sah man beim unsymmetrischen Top-Select KS-1030 dafür weder konstruktive Ansatzpunkte noch Notwendigkeiten. Wir ehrlich gesagt auch nicht.“

„Und doch sind Ray Kimber und seinem Entwicklungsteam mehr als Marginalien gelungen. Das KS-1036 schiebt die Messlatte nochmals ein gutes Stück nach oben. Das überrascht, denn erstens schwebt das in gleicher Ausführung mit 1920 Euro zu Buche schlagende KS-1030 ebenfalls in Regionen, in denen Konkurrenten rar werden, und außerdem fallen die technischen Änderungen auf den ersten Blick alles andere als dramatisch aus. Statt zwei Solid Core-Reinsilberleitern gibt es nun ihrer drei jeweils für die Hin- und Rückleitung, insgesamt also sechs pro Kanal. Kimber reklamiert für sie den höchsten Reinheitsgrad der Kabelindustrie. Sehr wichtig sei, so die Amerikaner, auch das Verhältnis von Litzenzahl zu Querschnitt. Eine falsche Balance gehe stets zu Lasten der Homogenität.“

„Silber ist bekanntlich der beste Leiter, Kupfer erreicht nur knapp 95 Prozent seiner Leitfähigkeit. Damit diese so wenig wie möglich geschmälert wird, setzt Kimber auf ungefärbtes sogenanntes V(irgin)-Fluorocarbon für die Isolation, dessen Dielektrizitätskonstante sich der von Luft annähert und so eine möglichst hohe Leitungsgeschwindigkeit zulässt. Kimber betont, dass es sich zusätzlich in einem aufwändigen, kostenintensiven Prozess von letzten Metallpartikeln befreit wird, um selbst geringste Einflüsse auf die klangliche Güte des KS-1036 auszuschließen.“

„Um höchste Qualität zu erzielen und diese auch über Jahre zu erhalten, ist es unabdingbar, die Position der Leiter zueinander und innerhalb des Kabelstrangs, die hier kanalgetrennt laufen und von einem hochwertigen Holzklötzchen mit Typenbezeichnung, Seriennummer und Laufrichtungspfeil zusammengehalten werden, exakt zu definieren. Deshalb sind die Solid Cores auf einem gegenüber dem KS-1030 neu aufgebauten Blindkern gewickelt, der X-36R heißt und auch Resonanzen unterbinden soll. Dabei unterstützt ihn „ESD-Garn (Elektrostatical Dissapative), um das Kimber ansonsten ein großes Geheimnis macht und das ebenfalls wesentlich zur Güte des Select-Kabel beitragen soll. Alles zusammen ist in einer computerberechneten „Constrained Matrix“ verwoben, die ebenfalls gegenüber der „I“-Variante des KS-1030 verändert wurde.“

„Letztlich wollen die US-Spezialisten mit dem KS-1036 ein NF-Kabel geschaffen haben, das externe wie interne Störfelder, Mikrophonie sowie die mechanischen Eigenschaften der Leiter kontrolliert. Die finale Abstimmung erfolgt nicht nur in einem der umfangreichsten Messlabors der Audioindustrie, sondern auf Basis von Hörtests mit professionellen Musikern sämtlicher Sparten. Durch die Fertigung stetig verfeinerter Prototypen werden dabei die Materialien, die Dicke und Beschaffenheit des Blindkerns, der Leiter, des Dielektrikums und des Garns immer weiter optimiert.“

„Nun dieser Aufwand war für das Ergebnis wohl nötig, das ihn denn auch voll und ganz rechtfertigt. Das KS-1030 kennen wir so gut wie kaum ein anderes Kabel. Es ist seit Jahren ein wichtiges „Arbeitsgerät“, sorry für das schnöde Wort, in zahlreichen Hörtests. Im direkten Vergleich zum natürlich erst einmal einige Stunden eingespielten KS-1036 war es jedoch auf Anhieb so deutlich unterlegen, dass ich das den Kollegen sofort vorführen musste. STEREO-Workshop intern, sozusagen.“

„Die Unterschiede sind auf Anhieb deutlich. So stellte sich das live aufgenommene „Saturday Night“ von der Red Norvo Group noch räumlicher dar, geriet der Abstand des ständig durch die Darbietung quatschenden Publikums zu den Musikern deutlicher dar, ploppten die knochentrockenen Anschläge des im Vordergrund spielenden Marimbaphons hölzerner, kräftiger, war einfach mehr Energie und Strahlkraft geboten. Beim Zurückstecken, ich entschuldige mich ausdrücklich für die Wortwahl, denn schon das KS-1030 hat mehr Prägnanz und Verve als 99 Prozent aller NFs am Markt, erschien es ein wenig blass, fade und unschlüssig – fast wie nur ein Abziehbild des gerade Gehörten.“

„Weitere Beispiele bestätigen diese Eindrücke: Stets spannte sich der abgebildete Raum mit dem KS-1036 gerade in die Tiefe weiter, rückten die Akteure deutlicher voneinander ab war der Zuwachs an Homogenität und Natürlichkeit enorm. Auch unser zweites Top-NF, das exzellente Gran Finale Jubilee von HMS, musste letztendlich klein beigeben. Zwar ließ es sich vom großen Kimber hinsichtlich der Dimensionen des Spektrums und seiner inneren Organisation sowie der auch hier perfekten Durchhörbarkeit – egal wie komplex und dicht „Saturday Night“ wurde, das Gebrabbel der Zuhörer dahinter blieb zu jeder Zeit wahrnehmbar – nicht in die Schranken verweisen, doch der Vortrag des US-NFs wirkte noch geschlossener, souveräner und stimmiger. Ein Treffen auf höchstem Niveau, gewiss, aber dennoch mit klarem Ausgang. Interessant war, dass das HMS, dessen Litzen mit kurzen Fluorocarbonhülsen überzogen werden, die nur an winzigen Stegen mit dem Metall kontaktieren und somit ganz viel Luft um die Leiter herum lassen, aber auch das KS-1030 vergleichsweise präsenter und leicht artifiziell klangen. Der Hochtonbereich trat bei beiden stärker hervor, während das Kimber hier eine fast sanfte, samtene, aber hauchzarte und bis ins Extrem aufgelöste Diktion offenbarte.“

„Ein Geniestreich für edelstes Equipment also, das neue KS-1036. Aber auch ein wahrhaft stolzer Preis. Selbst wenn Sie im Besitz höchstwertiger Komponenten sind, sollten Sie dieses Super-NF dennoch nur dann ausprobieren, wenn Sie es sich leisten können. Sagen Sie später nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt !“

Am Nimbus des kleineren KS-1030 oder des HMS Gran Finale kratzt das Kimber nicht, denn es ist eine Klasse für sich. „Heaven`s Gate“ – das Tor zum Paradies – nennen wir die Königsklasse der Kabel im Testspiegel. Das KS-1036 darf sich als ihr Kaiser betrachten.“

KIMBER SELECT KS-1036
KIMBER SELECT KS-1026
KIMBER SELECT KS-1016
THE EMPIRE STRIKES BACK von DALIBOR BERIC, STEREOPLAY
STEREOPLAY 4/2007

„Fast konnte man meinen, Ray Kimber ruhe sich auf dem Erreichtem aus. Verständlich wäre es durchaus. Denn die Firma des Mannes, der die Verflechtung bei Audiokabeln einführte, läuft gut, und seine Verbinder sind weltweit anerkannt. Doch die Kabel-Pause entstand dadurch, dass Kimber sich intensiv seinem Plattenlabel widmete. Er experimentiert mit einer Mikrofon-Anordnung namens Iso-Mike, die zu besonders natürlich wirkender Raumabbildung führen soll.“

 

„Nun aber zieht Kimber wieder Drähte. Auf Basis der Select-Reihe ( Test 11/02) entwickelte er drei neue Cinchkabel, die auch als symmetrische XLR-Version erhältlich sind. Die bisherigen werden aber weiterhin angeboten, da das KS 1016 für knapp 1000 Euro, das KS 1026 für 1700 und das neue Topmodell KS 1036 für 2800 Euro teurer als die Vorgänger sind.“

 

„Gemäß der kimberschen Philosophie, dass man Gutes nur durch feine Änderungen besser machen sollte, sind diese bei der neuen Select-Familie recht unauffällig. So winden sich auch hier die Leiter um einen Blindkern und sind so angeordnet, dass sich wichtige Parameter wie Kapazität, Parallelableitung und Induktivität minimieren.“

 

„Geändert hat Kimber die Leiterzahl. So sind statt der bisherigen vier Leiter gleich sechs verbaut. Das KS 1016 besitzt jeweils drei einzeln isolierte Flachdrähte aus extrem reinem Kupfer für Hin- und Rücktransport. Auch das KS 1026 und das KS 1036 erhielten die Leitermaterialien ihrer älteren Brüder KS 1021 und KS 1030. Das bedeutet beim KS 1026 drei hochreine Silberadern für das Signal und drei Kupferdrähte für den Rückfluss, während sich beim KS 1036 insgesamt sechs Silberverbinder um den Blindkern winden.“

 

„Dieser Blindkern besteht nach langem Suchen und Probieren jetzt aus einem etwas festeren Material. Die Positionierung sowie den Abstand der Leiter zueinander definierte Kimber neu, da es ja mehr Drähte zu verlegen galt. Die optimale Anordnung ermittelte der tüchtige Ray durch pausenloses experimentieren in endlosen Hörsitzungen.“

 

„Die Isolation der Strippen aus einem hochreinen, transparenten Fluorocarbon behielt er bei. Was Sinn macht, denn schließlich ist Fluorocarbon eines der besten Dielektrika überhaupt, besitzt aber hervorragende Beiwerte. Warum so kimberlich ? Die Klangpotentiale messtechnisch auszuloten, bedeutet bei Kleinsignalkabeln die Suche nach Indizien, denn weder der Frequenzgang noch das Verzerrungsverhalten werden nennenswert beeinflusst. Wichtig ist die Frequenzneutralität der Kabel-Parameter: Je kleiner der Unterschied der bei 1 und 10 Kilohertz gemessenen Werte desto besser. Urteil hier: sehr gut! Überaus positiv fällt bei den Kimbers auch der kaum messbare, deshalb nicht angegebene Ableitwert auf. Das heißt, der Isolator ist perfekt !“

 

„Mit den neuen WBT-NextGen-Steckern hatte Ray Kimber zuvor gute Erfahrungen gemacht, sodass nun das KS 1016 die vergoldeten Kupferstecker (0110 Cu) bekam und das KS 1026 und das KS 1036 die teueren Silberstecker (0110 Ag).“

 

„Im Hörraum wartete die Referenzkette aus CD-Player Naim Audio CDS 555 (6/06), Vorstufe Lyra Conoisseur 4-2 L SE (8/05), Monoblöcken Thorens TEM 3200 (1/06) und Lautsprecher Lumen White Silver Flame (11/06), um die Qualitäten der neuen Kimber den gespannten Testern zu zeigen. Dabei wurden die Kabel sowohl als Verbindung zwischen CD-Player und Vorstufe zwischen dieser und den Endverstärkern geprüft. Der leicht geänderte Aufbau wirkt sich klanglich stark aus.“

 

In beiden Fällen lies das KS-1016 die Tester sofort aufhorchen. Denn schon das günstigste Mitglied der neuen Select-Familie überzeugte mit einer Detailvielfalt, wie man sie bisher von noch teureren Kabeln gewohnt war. Es ließ mit viel genauerer Ortung einzelner Instrumente nicht nur seinen Vorgänger KS 1011 hinter sich, sondern überbot sogar das teurere KS 1021. Dieses schien zwar den Raum etwas mehr zu vertiefen und bot den strahlenderen Hochton, doch die natürlicheren Klangfarben, die bessere Ortung und der Eindruck, die Musiker würden zeitgenauer zusammenspielen, brachten dem KS 1016 einen Klangpunkt mehr.“

Stereroplay Testurteil: 17 Punkte von 20, Klang sehr gut, Preis/Leistung sehr gut

„Davon konnte sich das KS 1026 nicht so leicht absetzen. Erst die nochmals gesteigerte Detailwiedergabe im Hochton gab den Ausschlag, wodurch beispielsweise Becken an Glanz gewannen. So zog es mit dem bisherigen Topkabel von Kimber gleich, dem KS 1030. Diese bewirkte zwar etwas mehr Druck im Bass und verlieh Männerstimmen einen größeren Brustkorb, doch das KS 1026 ließ Gitaristen die Saiten so herzerfrischend anreißen und gliederte das Klangbild so sauber, dass ein Patt die Folge war.“

Stereroplay Testurteil: 18 Punkte von 20, Klang sehr gut, Preis/Leistung gut - sehr gut

„Die Krönung war das KS 1036. Zwar wehrte sich die bisherige Referenz Nordost Tyr (9/05), doch der umfassenden Detailarbeit des neuen Kimber war sie nicht gewachsen. Paradebeispiel: Jack Johnsons Breakdown („In Between Days“): das KS 1036 ließ die Saiten der zwei Gitarren geradezu explodieren, während es die Korpusse genau im Raum positionierte und sie in der richtigen Größe abbildete. Stereoplays Urteil: Kimber erhält die Vorherrschaft zurück und stellt die Cinch-Referenz.“
Testurteil Stereoplay: 20 Punkte von 20, Klang überragend, Preis/Leistung sehr gut

KIMBER SELECT KS-1011 WBT-NEXTGEN CU VS KIMBER SELECT KS-1011 WBT-0108 CU,
KIMBER SELECT KS-1021 WBT-NEXTGEN AG VS KIMBER SELECT KS-1021 WBT-0108 AG,
KIMBER SELECT KS-1030 WBT-NEXTGEN AG VS KIMBER SELECT KS-1030 WBT-0108 AG,
GLEICH & GLEICH GESELLT SICH GERN von MATTHIAS BÖDE, CHEFREDAKTEUR  STEREO, STEREO 11/2004

„Mein erster Gedanke nach den erstaunlichen Erfahrungen mit WBTs revolutionären Nextgen-Cinchsteckern, denen STEREO in Ausgabe 4/2004 eine Riesenstory sowie das Titelbild widmete, galt Kimber Kables Select-NFs. Deren unsymmetrische Ausführungen wurden traditionell mit bis den bekannten und bis dahin bestens beleumundeten WBT-Metallsteckern ausgerüstet. Firmenchef Ray Kimber, der seit 1979 Kabel fertigt, ist von den Preziosen aus Essen so überzeugt, dass er seit Jahren den USA-Vertrieb bewerkstelligt.“

„Auch wenn viele HiFi-Fans es noch nicht gemerkt haben und einige es – wie üblich – nicht wahrhaben wollen: Mit WBT Nextgen-Steckern und den Bullet Plugs von Eichmann hat eine neue Ära in der Cinch-Geschichte begonnen. Die Verbinder, die im Wesentlichen aus Kunststoff bestehen und nur einen punktuellen Massekontakt aufweisen, was Wirbelströme am Übergang zur Buchse verhindert, ermöglicht eine merklich höhere Klangqualität aus denselben Kabeln.“

„Grund genug sich noch einmal Kimbers Select-Serie vorzunehmen, deren drei Modelle wir einmal mit den normalen WBTs und zu Vergleichszwecken zusätzlich mit Nextgens bestückt beim hiesigen Vertrieb orderten. Zwar haben wir uns bereits im Mai 2000 ausgiebig mit den Select-Kabeln befasst, doch erstens macht Wiederhören in diesem Fall Freude, und außerdem wurden die kleineren Typen KS 1010 und KS 1020 inzwischen weiterentwickelt zu KS 1011 und KS 1021. Anstelle eines Solid Core-Leiters im Massezug befinden sich dort nun zwei Solid Core-Verbindungen. Der heiße Pol ist anstatt eines Leiters nunmehr auch über zwei Kupfer- (KS-1011) beziehungsweise Silber-Solid-Cores (KS-1021) ausgeführt.“

„Kimbers KS 1011 (um 900 Euro, 2x1 Meter mit Nextgen-Cu konfektioniert) gehört zu den ambitioniertesten Einsteigerkabeln für die HighEnd-Weihen. Wir waren überrascht, wie selbstverständlich groß und über den Frequenzgang stimmig sowie bezüglich der Energieverteilung gleichmäßig das kleinste Select-NF überträgt. In der Grundtendenz sonor und samtig unterschlägt es keinerlei Details. Die Wiedergabe erscheint offen und in sich hervorragend gegliedert. Wir starteten unsere ausgedehnten Hörsessions mit dem Select KS 1011 NextgenCu, und sie hätten auch mit diesem enden können, denn es blieben keinerlei Wünsche offen. Zumal im Zusammenhang mit WBTs Nextgen-Steckern in Kupferausführung. Durch diese gewann das Klangbild hinsichtlich Natürlichkeit, Atem und Überzeugungskraft nämlich ungemein.“

„Im Vergleich zu einem zweiten KS 1011 WBT 0108 Cu, das mit WBTs normalem Metallsteckern ausgerüstet war (um 820 Euro), drängte die Nextgen-Variante den Konservencharakter des Dargebotenen erheblich zurück. Das Spektrum wurde tiefer und löste sich besser von den Boxen. Tonal bekamen Stimmen wie Instrumente über das Metallstecker-KS 1011 eine kühle, ja fast strenge Note. Da mag die Anlage noch so gut sein, der alte WBT-Cinch drückte jedem Ton unweigerlich seinen Stempel auf und limitierte so die Gesamtqualität. Das Produkt läuft bei WBT zwar weiter. Doch unser Tipp an die Essener lautet: Schließt schleunigst dieses Kapitel. Die Ära schwerer und protziger Cinch-Stecker ist vorbei.“

„Gar nicht so einfach für das KS 1021 NextgenAG, das KS 1011 NextgenCu zu toppen. Aber es gelang. Das Hybrid-Kabel wirkte in seiner Impulsivität noch fester und konzentrierter. Gitarrensaiten schienen straffer gespannt, schnalzten athletisch. Im Bass schritt die Musik über das KS 1021 NextgenAG behender voran, tänzelte und wirkte beweglicher. Auch kam mit dem KS 1021 Nextgen AG mehr Luft zwischen die Instrumente, so dass große Orchester noch differenzierter aufgefächert wurden, ohne dass ihr innerer Zusammenhang zerriss. Hatte sich das  vormalige KS 1020 einen ähnlich gearteten Vorsprung vor dem damaligen KS 1010 durch eine leichte Betonung des Präsenzbereichs erkauft, so gilt dies für das KS 1021 in nur noch sehr abgeschwächtem Maße. Tatsächlich wirkt die Wiedergabe mit ihm um Nuancen frischer und auch heller als mit dem dunkler timbrierten KS 1011, doch speist sich die Überlegenheit des KS 1021, das zudem Solisten plastischer vom Hintergrund abhebt, nicht aus diesem Umstand.“

„Natürlich hielten wir auch hier ein Version des KS 1021 mit den alten WBT-0108 AG dagegen. Das Ergebnis entsprach dem des KS 1011 WBT-0108 CU, nur das sich ihre latente Neigung zu Enge, Kälte und Härte hinsichtlich des präsenten KS 1021WBT-0108 AG nachhaltig negativ auswirkte. Was beim sonoren KS 1011 WBT-0108 CU durchaus noch hinnehmbar erschien, schmerzte hier umso mehr. Eindeutiges Fazit: Für das KS 1021 sind die Nextgens ein Segen, weil sich bei ihnen Enge und Kühle in Luftigkeit und Härte in Glanz verwandeln. Fazit: Für seinen hohen Preis, bei dem die Differenz zwischen den WBT-Typen nur eine untergeordnete Rolle spielt, bietet das KS 1021 in jeder Beziehung eine absolute Spitzenleistung. Besonders in der Bestückung mit Nextgens gehört das Kabel zu den Top-Empfehlungen für die Spitzenkomponenten des Marktes. Auch in symmetrischer Ausführung erhältlich.“

„Natürlich geschieht dieser Unterschied zwischen den Steckern WBT-0108 AG und WBT Nextgen AG auch im Zusammenspiel mit dem bisherigen wie aktuellen, mit Leitern aus Reinsilber bestückten KS 1030. Kimbers Top-Kabel kann ausklingendes Beckenrascheln so hauchzart ziselieren, dass es wie feiner Staub in der Sonne zwischen den Boxen schwebt, es kann beherzt zupacken und dichteste Orchestertutti darstellen, ohne dass dabei die Akteure auf der weit gesteckten Bühne auch nur um einen Zentimeter verrücken, geschweige denn sich zu einem Brei vermengen. Um den Abstand zum KS 1021 zu markieren, bedarf es gar keiner komplexen Passagen. James Taylor braucht nur solo ein paar Takte auf seinem Album JT anzustimmen – und innerhalb von Sekunden ist klar, wodurch sich ein State-of-the-Art-Kabel wie das KS 1030 etwa von einem Top-Leiter wie dem KS-1021 nochmals absetzt: Es ist die perfekte Balance sowie die Fähigkeit, den Sänger dreidimensional zu umreißen, ihn als eigenständigen Klangkörper sowohl vom schwarzen stillen Background als auch von den Mitmusikern abzuheben. Hier sind wir schon beinahe im Outer Space, wo die Grenzen zwischen Technik und Kunst fließend werden.“

„Natürlich haben wir auch bei dem KS 1030 den Stecker-Vergleich zwischen WBT NextgenCu und WBT Nextgen AG mit den oben beschriebenen Ergebnissen durchgeführt. Fazit: Wer sich die Qualität eines Superkabels wie Kimbers KS 1030 durch nicht wirklich optimale Stecker beschneiden lässt, der wirft letztendlich sein Geld weg. Welcher Porschefahrer würde akzeptieren, dass sein Motor auch nur ein bisschen verstellt ist ? Wer höchstwertige Komponenten unsymmetrisch miteinander verbinden will, findet hier die ultimative Lösung. Auch hier gilt der Rat, unbedingt die mit WBT Nextgen bestückte Variante zu wählen, sonst bleibt ein Teil der Qualität im Connector hängen. Einfach mal ausprobieren und hören was in den Geräten steckt.“

„Damit sich Gleich und Gleich gesellt, sollten – oder besser müssen – Besitzer von Kimber-Select-NFs ihre Kabel undbedingt auf Nextgen umkonfektionieren lassen. Schließlich gibt es allein in Deutschland einige tausend glückliche Select-Kunden, die mit wenig Aufwand noch glücklicher sein könnten. Dieser Rat gilt selbstverständlich auch für die älteren Typen KS 1010/ KS 1020. Der Kimber-Vertrieb B&D bietet den Bestückungsservice übrigens für 140/210 Euro (Cu/Ag) inklusive Stecker an.“

KIMBER KABLE KS-1011
KIMBER KABLE KS-1021
KIMBER KABLE KS-1030
KIMBER KABLE – DIE KLARHEIT IM FOCUS VON DALIBOR BERIC, HOLGER BIERMANN,
STEREOPLAY 11/2002

 

„Es lebe die Evolution. Ray Kimber, der Meister des geflochtenen Kabelzopfs, hat mit seiner Select-Linie und dem Kassenschlager PBJ (stereoplay 9/01) schon etliche Erfolge feiern dürfen. Nun legt er nach. Das günstige Tonik soll das PBJ beerben, und durch die Entwicklungsarbeit  am Kimber Select KS 1030 ergaben sich Fortschritte, die Kimber auch den kleineren Select-Modellen zukommen lassen wollte. Das Ergebnis: aus dem KS 1010 wurde KS 1011und aus dem KS 1020 das KS 1021.“

Familienbande à la Kimber
(von oben nach unten): KS 1011, KS 1021, KS 1030 und unten das günstige Einsteigerkabel Tonik.

„Die Vorzüge der Verflechtung: Diese Bauform senkt die Induktivität (ohne wie beim simplen Verdrillen die Kapazität hochzutreiben)und erschwert ohne großen Abschirm-Aufwand Einstreuungen von außen. Natürlich beäugten wir das Tonik besonders genau. Der firmeninterne Mitbewerber des Redaktions-(Einsteiger-)Favoriten PBJ erschien aber erst einmal etwas sparsam: Auch seine Leiter sind verflochten,  aber seine Isolation ist aus Polyethylen - statt des besseren Fluorocarbon beim PBJ. Die  Leiter  sind von gleicher Qualität, aber die fantastischen Stecker des PBJ fehlen; die des Tonik sind nicht geschlitzt (weniger Kontakt) und haben keinen ultraharten Rhodium-Überzug, sind also deutlich Kratzeranfälliger.“

„Eigentümlich ist auch: Beim Tonik gibt es zwei Plus-Leiter und einen Minus-Leiter, beim langjährig bewährten PBJ hingegen einen Plus- und zwei Minus-Leiter. Bei den Modellen der Select-Reihe stellt sich diese Frage gar nicht - sie haben zwei Mal zwei (je für Plus und Minus) Leiter. Diese schlängeln sich  – bei gutem Licht sogar durch den Schlauch zu sehen - um einen antistatischen Gummikern, der Resonanzen dämpft und die verschiedenen Leiter exakt auf Position hält.“

„Kimbers Edel-Verbinder glänzen mit teurer Fluorocarbon-Isolierung und den exzellenten Schraubklemmen des deutschen Steckerpapstes Wolfgang B. Thörner (WBT). Die Hierarchie in der Select-Reihe lässt sich unzweideutig am Leitermaterial ablesen: Das KS 1011 hat Flachkupferleitungen für Plus und Minus, das KS 1021 hat als Plus zwei massive Rundsilberleiter und zwei Flachkupferstränge als Masse. Das große Select KS 1030 protzt mit vier Silberleitern. Die Veränderungen, die aus der Forschung zum KS 1030 für das KS 1011 und das KS 1021 resultierten, ist die nochmals verbesserte, exaktere Positionierung  der Leiter zu einander. Vor dem Hintergrund des eindeutig besseren Abschneidens des KS 1011 gegenüber dem KS 1010 (stereoplay 9/01) in den Hörvergleichen ist dieses Detail offenbar von nicht zu unterschätzender Bedeutung.“

„Das Tonik musste sich natürlich zuerst gegenüber dem PBJ beweisen und überraschte: Es klang deutlich sanfter und ruhiger. Von der beeindruckend kraftvollen, hochpräzisen Spielweise des PBJ war hier nichts zu spüren. Eher der Hang des Tonik, den oft etwas nervig-kantigen Klang von Einsteiger-Anlagen mit einer warm-stimmigen Wiedergabe gekonnt zu schönen. Sicherlich ein gutes Kabel, doch unterm Strich - auch vor dem Hintergrund des sehr ähnlichen Preises - kann das überragende PBJ doch einiges mehr.“

„Auch das KS 1011 überraschte. Denn seinen Vorgänger KS 1010, dem wir noch vor einem Jahr ein superbes Zeugnis ausstellten, überflügelte die neue Kimber-Strippe mühelos. Die Hochtonauflösung war noch feiner, die Darstellung von Einzelinstrumenten noch plastischer, noch hautnaher. Und alles wirkte deutlich lockerer und geschmeidiger. "Kunststück", werden die Skeptiker sagen, "kostet ja auch einiges mehr". Stimmt. Aber so eine Vorstellung ist auch etliche Euro mehr wert.“

„Nochmals 500 Euro mehr kostet das KS 1021, aber wer so viel Geld für Kabel zu investieren bereit ist, wird vom 1021 nicht enttäuscht. Vor allem seine leichtfüßige Hochtonwiedergabe und die hohe Präzision machten schnell deutlich, dass der Einsatz der massiven Silberleiter noch einmal mehr Durchsichtigkeit und höhere Präzision bringt. Auch die Stabilität in der Darstellung großer Aufnahmeräume gewann noch einmal deutlich hinzu.“

„War schon das KS 1021 ein Hammer, so konnte das KS 1030 noch eine Schippe drauflegen. Mit seiner Feinauflösung, die ihresgleichen sucht, verwandelte Kimbers Top-Modell gute Aufnahmen zu wahren Erlebnisreisen in Sachen Detailreichtum und plastischer Darstellung. Wahnsinn, welche Kraft und wie viele Schattierungen die Stimmen auf einmal hatten. Wie fein mit dem KS 1030 ein Beckenschlag ausschwang, welch unfassbare Flut an Information in einer Aufnahme mit großen Orchester verborgen war und wie natürlich, wie fein ausgewogen Violinen klingen können. Dieses Kabel ist eine klangliche Offenbarung und an (niemals anstrengender) Transparenz und packender Präzision kaum zu überbieten. Auch von Wireworlds Gold Eclipse III+ nicht. Kimbers Select KS 1030 trägt deshalb zu Recht stereoplays neue Referenzkrone für NF-Kabel.“

       

 

   

„Familien-Charakteristik: Kimber Kables neue Verbindungen sind von erfrischender  Offenheit, Detailfreude und Transparenz. Einzig das Tonik neigt ein wenig zum Verrunden, zum Freundlich-Ausgewogenen. Das Überpräzis-Vordergründige, das Kimber-Verbindungen früher nachgesagt  wurde, gehört - zumindest im NF-Bereich - ganz eindeutig der Vergangenheit an. Die Modelle der Select-Linie sind fraglos mit das Beste ihrer jeweiligen Preisklasse - gerade weil sie so aufregend natürlich klingen.

Familienfarbe: Grün.  

 

 

„FAZIT: Wieder einmal bestätigt sich die These, dass bei ernsthaften Herstellern - und dazu gehört Kimber Kable – der Klang mit mehr Aufwand immer besser wird. Für die Top-Kabel heißt das: sogar extrem gut. Das Wireworld Gold Eclipse II+, seit langer Zeit stereoplay-Referenz, wurde ...mühelos überrundet - Kimbers KS 1030 kommt erstmals auf 9 von 10 möglichen stereoplay-Punkten.“

 

KIMBER KABLE KS-1030
KIMBER KABLE KS-1130
KIMBER KABLE KS-3038
RAY KIMBER TRIEB DIE KABEL-KUNST AUF DIE SPITZE. UND AUDIO FUHR VOLL DRAUF AB. LUXUSLINER - DIE KIMBERS IM TEUTONEN-TEST- von LOTHAR BRANDT, GeFüRedakteur,
AUDIO 6/2002

„Manchmal will man es einfach nur genau wissen. Mal so richtig in die Vollen gehen, ohne Skrupel bezüglich des moralischen Mehrwerts für die Menschheit, ohne Rücksicht auf klassische Kosten-Nutzen-Rechnungen. So geschehen, als es AUDIO nach einer ultimativen Verkabelung von der Netz-Dose bis zur  Box gelüstete. Viele High Ender kennen die Last hinter dieser Lust: jenes unterschwellige Gefühl, dass das exzellente Equipment mit einem perfekt abgestimmten Kabel-Set vielleicht doch noch einen Tick besser klingen könnte.“

 

   

„Versorgen: Mit dem Kimber Powerkord 14 Palladian holt man sich verlustfrei Strom aus dem Netz.1,5 Meter kosten 1365 Euro, jede weitere 50 Zentimeter 75 Euro. Der Kaltgeräte-Stecker der Kimber-Tochterfirma Wattgate bringt besten Kontakt, der massige Metallzylinder schirmt vor HF ab und birgt Bauteile
zur Stromreinigung.“

 

„Verbandeln: Das Reinsilber-Cinch-Kabel Kimber KS-1030 mit den feinsten WBT-Steckern (unten) stiftet harmonische Verbindungen. Ein Stereo-Meter kostet ab 1890 Euro (jede weiteren 50 Zentimeter 720 Euro). Der Walnuss-Holzblock führt das Kabel nur und enthält keinerlei aktive Bauteile.“

   

„Nun bietet der Weltmarkt hier etliche, zum Teil astronomisch teure Ensembles an. Nach eingeschaltetem Anti-Voodoo-Filter bleiben allerdings nicht viele interessante Anbieter übrig. Einer davon ist sicher Kimber Kable aus Ogden/Utah. Denn die US-Amerikaner präsentieren neben bestens beleumundeten Verbindern der Ein- und Aufsteiger-Klasse auch eine „Select-“Serie, in der das ganze, in 20 Jahren erworbene know-how eines beeindruckenden Forschungs- und Entwicklungsteams um Firmengründer Ray Kimber steckt. Während unser Schwesterblatt AUDIOphile in Ausgabe 3/02 die vergleichsweise bodenständigeren Vertreter der Linie begutachtete, griff AUDIO nach den Stars: den aus „Black Pearl“-Reinsilber gefertigten State-of-theArt-Strippen. Also spielten auf: das Cinch-Kabel KS-1030 WBT-0108 AG (1 Meter ab 1890 Euro), das XLR-Kabel 1130 (1 Meter ab 2140 Euro) und das Lautsprecherkabel KS-3038 (2x2,5 Meter, 12500 Euro, Nachfolger des Model 88 The Black Pearl). Dazu gesellten sich – schließlich sollte alles in der Adels-Familie bleiben – drei Netzstrippen Powerkord 14 Palladian, jede 1,8 Meter lang und 1400 Euro schwer. Eine schon leicht zitternde Hand addierte auf 21330 Euro.“

„Hierzu kamen dann noch einmal 1800 Euro für die an das KS-3038 angelehnten Kabelbrücken KS-9038 sowie fast schon moderate 625 Euro für ein viertes Netzkabel Powerkord 14 Gold (ohne den Palladian-Mantel, der auf dem Bild rechts oben zu sehen ist) – macht summa summarum 23755 Euro. Schließlich galt es vor dem endgültigen Test im AUDIO-Hörraum, mehrere Wochen lang vertraute Komponenten zu verbinden: den Plattenspieler Acoustic Signature Samba (dessen ja nicht signalverarbeitendes Netzteil mit dem „billigen“ Netzkabel auskommen musste) sowie die superbe Phono-Vorstufe Linn Linto, welche über das KS-1030 zum exzellenten Vollverstärker E-530 (Test ab Seite 154) aufschloss; der brillante SACD/CD-Player Accuphase DP-85 (AUDIO 9/01) kontaktierte über das KS-1130 einen symmetrischen Eingang des E-530, der wiederum per KS-3038 die extrem gut auflösenden Elektrostaten Martin Logan Odyssey (AUDIO 10/01) speiste. An deren Bi-Wiring-Terminal kam der erwähnte „Jumper“ KS-9038 zum Einsatz. Erstklassige Hardware also, die schon manche Kabel hart geprüft hatte.“

„Aber noch nie galt es, mit einer Kombi wie den kostenintensiven Kreationen von Kimber aufzuspielen. Freilich, zum Test des Lautsprecherkabels Fadel Art „Streamline Duo“ (siehe AUDIO 5/02) war ebenfalls eine ganze Familienbande aufmarschiert, die einen ausgezeichneten – den bis dato besten – Job gemacht hatte. Doch die mehr als dreimal so teure, stolze US-Truppe („handcrafted with pride in the U.S.A.“) ließ die wackeren Franzosen im äußerst gründlichen – wenn Sie so wollen: teutonischen – Test merklich hinter sich. Die Ursachenforschung für die phänomenale Vorstellung der Kimbers mögen Physiker erledigen (denn die Kopierfreude des Wettbewerbs ließ Ray Kimber weitgehend verstummen, was die Ingredienzien seiner Schöpfungen angeht). Da ist zum Beispiel der extreme Aufwand für das Lautsprecher-Kabel: reinstes Silber als Leiter, V-Fluorocarbon als Dielektrikum, die patentierte „Varistrand“-Geometrie, ein Komposit-Werkstoff namens X38R, der akustisch dämpfen und elektrisch schirmen soll, ein kunstvoll geflochtenes Garn als Geheimwaffe gegen elektrostatische Aufladungen – dies alles, was hier gar nicht en détail gewürdigt werden kann, schildert bei aller Marketing-Lyrik, die Homepage (www.kimber.de) recht manierlich. Ausführliche Würdigung bei AUDIO verdienen aber die musikalischen Leistungen des auch haptisch erstaunlich flexiblen Top-Ensembles. Das berühmte „Dies Irae“ aus Verdis Requiem, ein echter Heuler des klassischen Kolossalismus, hat kaum ein Dirigent mit derart Furcht einflößender Brutalität in die Rillen gewuchtet wie Georg Solti 1968. Der „Tag des Zornes“ brach mit solcher Vehemenz herein, dass die Kinnlade herunterklappte. Doch von wegen eilig zum Steller, um etwa die Last der Lautstärke von der Seele zu nehmen ! Nein, diese Konstellation nährte eine fast schon masochistische Lust, die unglaublich transparente, nie scharfe oder gar lästige Kraftmeierei bis zur Neige auszukosten.“

       

„Veredeln: Das XLR-Kabel Kimber KS-1130, die symmetrische Variante des Kimber KS-1030 schöpft das oft überlegene Potenzial der Drei-Pin-Verbindungen voll aus. Ein Klang-Ereignis. Abschöpfende 2140 Euro kostet der Stereometer, für 50 Zentimeter mehr werden rund 790 Euro Aufpreis fällig.“

„Aber auch das krasse Gegenteil zelebrierten die Kimbers samt Zuspieler wonnevoll. Clara Haskil war eine ideale Mozart-Pianistin: Wie unvergleichlich zart, lyrisch, schnörkellos und klar konturiert die Rumänin Sonaten oder Konzerte des Götterlieblings spielte, wie schmerzhaft die Lücke zwischen wirklich großen Künstlern und durchschnittlichen Partitur-Vollstreckern gerade bei Mozart klafft, wurde krass deutlich. Superbes HiFi-Equipment – und die Kimbers gehören klar dazu – kann solche Erfahrungen vermitteln und damit den Himmel ein Stück näher rücken.“

„Zurück auf die Erde – sprich im AUDIO-Hörraum – durchliefen die Kimber Kabel einzeln und gemeinsam den Testparcours mit Bravour. Neben dem Referenzthron für NF- wie Lautsprecher-Kabel bleibt für dieses Dream Team die Erkenntnis: Einzeln sind sie stark. Gemeinsam scheinen Sie unschlagbar.“

       

Rot: musikalisch warm; Grün ausgewogen und neutral; Blau: präzise und analytisch

KIMBER SELECT KS 1010
KIMBER SELECT KS 1011
KIMBER SELECT KS 1020
KIMBER SELECT KS 1021
KIMBER SELECT KS 1011
KIMBER SELECT KS 3033
IM GRENZBEREICH MIT KIMBER POWERKORD/SELECT von ANDREA ETTELBRÜCK
AUDIOPHILE 3/2002

„Bin ich etwa durchgeknallt, wenn ich mindestens 450 Euro pro Meter Lautsprecherstrippe ausgebe ? Für weniger Geld gibt es nämlich kein Kabel aus der Kimber-Select-Serie. Doch bevor wir zu weiteren Details kommen, möchte ich noch etwas klarstellen. Erstens: Ich habe zwei solide technische Ausbildungen genossen – zur Radio-Fernsehtechnikerin und zur Physik-Ingenieurin, was mich als einigermaßen bodenständigen Menschen ausweist. Zweitens: Ich bin nicht Krösus, und meine Ausgaben für technische Produkte werden skeptisch von meinem Partner kommentiert (Ja, meine Herren, es geht nicht nur Ihnen so!).“

„Und nun habe ich meine Anlage neu verkabelt. Zu einem Gegenwert von über 5000 Euro. Genau genommen war es eine Totaloperation, und die neuen Implantate entstammen dem Top-Programm eines amerikanischen HiFi-Urgesteins – Ray Kimber. In diesen Strippen stecken mehr als 20 Jahre Entwicklungs- und Fertigungs-Know-how. Außerdem sind bei Kimber in Utah zehn Mann ausschließlich mit Entwicklungsaufgaben betraut. Bezüglich der Technik, die den Kabeln der Select-Reihe zu Grunde liegt, geben sich die Amerikaner bedeckt. Zu groß ist die Befürchtung, dass der Wettbewerb die Ideen und Detaillösungen, wie schon öfter geschehen, kopieren könnte. Im Prinzip gibt es bei dieser Produktschiene drei Qualitätsstufen: Reines Kupfer, Kupfer-Silber-Hybrid und reines Silber, wobei dieser Test sich auf die Kupfer- und Hybridvarianten beschränkt. Im Detail ergeben sich daraus vielfältige Material-Konstellationen: Das Kimber Select KS 1010 leitet das Signal in einem massiven Kupferkern, und die so genannte Rückleitung (Masse) erfolgt auch über einen Kupferleiter. Im KS 1011 wird Masse- und Signalführung über jeweils zwei massive Kupfer-Verbindungen realisiert.“

„Kommen wir zur Edelmetall-Abteilung: Das KS 1020 wartet mit solid-core-Silber auf, um die heißen Signale zu ihrem Bestimmungsort zu geleiten., verbindet aber die kalten Enden mit massivem Kupfer. Das Flaggschiff ist das reine Silberkabel (KS 1030), dem sich Lothar Brandt in AUDIO 6/02 ausführlich widmet. Die Cinchstecker der KS-10xx-Kabel stammen von WBT. Im Falle von symmetrischen Verbindungen (die sich dann KS 11xx nennen) werden versilberte Switchkraft-XLR-Buchsen und –Stecker eingesetzt.“

„Auch die Lautsprecherkabel folgen diesem Aufbau: Kupfer (KS 3033), Kupfer und Silber (KS 3035) oder Silber pur (KS 3038). An den Enden sitzen wahlweise WBT-Bananenstecker oder –Kabelschuhe. Nicht zu vergessen die Kimber-Netzstrippen (PK 14): Das sind angenehm flexible Kabel aus Hyperpure-Kupferlitze mit einer aufwändigen Abschirmung und dicken Wattgate-Kaltgerätes-Buchsen, die für einen Aufpreis von 200 Euro auch vergoldet erhältlich sind.“

„Einmal abgesehen von dem kleinen Schock, den ich ob der Preisliste bekommen hatte, verlief besagte Totaloperation problemlos, denn alle Kimber-Kabel lassen sich auch zu kleineren Radien biegen. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich größere Bedenken bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses hatte. Da es sich hier aber nicht um einen normalen Kabelvergleichstest handelt, sondern eher um ein Experiment mit dem Titel „Wir ändern alle Kabel und lassen uns überraschen, was dann geschieht“, wechselte ich eben alles, was an Strippen in meiner Anlage verlegt war: Als Netzkabel setzte ich das PK 14 ein, als Cinch-Strippen die KS 1010, als symmetrische Verbinder KS 1111. Die Lautsprecher wurden von dem reinen Kupferkabel KS 3033 mit Signalen versorgt.“

„Tja, und dann fiel mir ohne Vorwarnung und Einspielzeit das Kinn auf den Boden: Was war das ? Ich hatte doch nur Kabel, also passive schnöde Metallstreifen, getauscht. Nach gut drei Stunden hatte ich meinen Unterkiefer wieder etwa dort, wo er sein sollte, meine Vorurteile ad acta gelegt und so viel Spaß beim Musik hören gehabt wie schon lange nicht mehr. Meinen Subwoofer konnte ich in der Empfindlichkeit zurückdrehen, und der Hubschrauber von Pink Floyd („The Wall“) rotierte wie echt. Die abgebildete Räumlichkeit war atemberaubend und von einer Plastizität, wie ich sie bei mir zu Hause noch nicht realisieren konnte.“

„Das war nicht von der Kategorie hier ein Tönchen heller oder dort einen Hauch direkter – die Änderungen waren frappierend ! Und dies nicht nur in Bezug auf das subjektive Wahrnehmen: Hatte ich bis eben noch eine kleine Links-Rechts-Disbalance (die ich immer dem Raum zugeschrieben hatte), so stand die Bühne jetzt wie gemeißelt in der Mitte. Nach einem stück weisen Rücktausch kann ich für meine Anlage sagen, dass sich die entscheidenden Veränderungen durch den Wechsel der Netzkabel und der Lautsprecherkabel einstellten. Die Kimber NF-Kabel gaben den Schliff, der letztlich den Spaßfaktor entscheidend bestimmte. Peu à peu kristallisierte sich das KS 1021 mit Solid-Core-Silber- und Kupferleitungen als mein Favorit heraus.“

„Auch wenn der Wow-Effekt schon verbraucht war, gab es zwischen den Kabeln weitere Unterschied: Die Leitungen mit Silberkern überzeugten mich mit einem unglaublich funkelnden und ausgewogenen Klangbild. Nicht nur Stimmen profitierten von der sich einstellenden Kalrheit: Im großen Orchester waren die Instrumente messerscharf voneinander getrennt.“

„Fazit: Ein gutes Kabel ist weder Schnickschnack noch einfaches Zubehör. Es ist verblüffend, was die Kimber-Strippen auch aus einer hochwertigen Anlage noch entlocken können.“

Bewertung Komplettverkabelung Kimber Powerkord/Select: Weltklasse

KIMBER SELECT KS-1010
FAMILIENBANDE von HOLGER BIERMANN, CHEFREDAKTEUR, DALIBOR BERIC
STEREOPLAY 9/2001

„Es ist den Eingebungen des Ray Kimber zu verdanken, dass die HiFi-Welt zu diesen pfiffigen Zopfkabeln kam. Über die geschickte Verflechtung seiner Leiter senkt Kimber die Kapazität und spart sich teure Schirmungen – Geld, das der aufgeweckte Amerikaner in beste Stecker investiert. Schon das Einsteigerkabel, das seit Jahren hoch geschätzte PBJ, weist alle Attribute eines echten Kimber auf: Fluorocarbon-Isolierungen, hochreines 8N-Kupfer (99,99999999%) und das bekannte Prinzip der Verflechtung der beiden Masse- mit dem einen Signalleiter. Das Select KS 1010 (das kleinste Kabel der noblen Select-Linie) basiert wieder auf Kupfer – allerdings in Flachdraht-Technik. Die Leiter

winden sich um einen Gummi-Blindkern, der sie effektiv gegen Resonanzen schützt.“

 

„Der erste Hördurchgang gehörte dem PBJ, übrigens eine der meistgenutzten NF-Verbindungen im stereoplay-Hörraum. Warum ? Weil dieses Kabel mit seiner frischen Lebendigkeit, seinem tollen Timing und seiner exzellenten Detailwiedergabe uns schon seit Jahren erfreut. Ganz anders das Select KS 1010: Dieses Kabel wertet jede Kette auf: eine exorbitante Raumtiefe und seine stimmige Tonalität ergänzen sich perfekt mit präzisem Timing und einer geradezu opulenten Detailgenauigkeit.“

KIMBER SELECT KS-1010
KIMBER SELECT KS-1020
KIMBER SELECT KS-1030
KIMBER SELECT KS-1111
KIMBER SELECT KS-1130
DIESSEITS VON EDEN – IM HIGHEND-PARADIES von Matthias Böde, Chefredakteur STEREO
STEREO 5/2000

„Gewisse Dinge dulden einfach keinen Aufschub ! So war der Test der umfangreichen Select-Linie von Kimber Kable ursprünglich für die nächste, im Vorfeld der Frankfurter Messe besonders high endige Ausgabe von STEREO geplant. Doch unsere Erfahrungen mit den symmetrischen wie unsymmetrischen NF- und Digital – sowie Lautsprecher- und Phonokabeln des amerikanischen Herstellers waren so positiv, dass wir mit Ihnen einfach nicht länger hinter dem Berg halten wollten. Das musste raus !“

„Seit nunmehr 20 Jahren ist Ray Kimber mit seinen Produkten am Markt. Bekannt geworden ist die Firma mit günstigen, aber klanglich sehr guten Leitern wie etwa dem NF-Kabel PBJ oder den Lautsprecherverbindern der PR-Reihe. Die hier getestete Select-Serie (Vertrieb:B&D, Tel.: 06237/800851) stellt die Spitze in Kimbers umfassender Produktpalette dar. Sie erschien Anfang `98 und in ihr kulminiert das geballte Know-how dieses Herstellers, der vor Jahren mit seinen legendären „Black Pearl“-Kabeln klangliche wie preisliche Maßstäbe setzte.“

„Ray Kimber führt in seiner Select-Reihe drei unsymmetrische NF-Kabel. Das KS-1010, KS-1020 und KS-1030 unterscheiden sich im Material. Kupfer, Kupfer und Silber gemischt, jeweils in ihrer reinsten verfügbaren Form, setzt Ray Kimber in seinen unsymmetrischen Select-NFs als Leitermaterial ein. Die klangliche Performance steigert sich ebenso wie die Preisklasse: Die Forderungen für mit hochwertigen WBT-Crimp-Steckern konfektionierte Stereo-Sets in Längen zwischen 0,5 Metern und 2 Metern schwanken zwischen 550 und 910 Euro (KS-1010), 730 und 1690 Euro (KS-1020) sowie 1170 und 3330 Euro (KS-1030).“

„Jedes Kabel besteht aus zwei eigenständigen Strängen, die von einem flachen Quader aus Walnussholz verbunden sind. Dieser trägt die Typenbezeichnung, die Signalrichtung und die individuelle Seriennummer des Kabels. Er ist zwischen den Steckern verschiebbar, so dass auch weiter auseinanderliegende Buchsen erreicht werden. Die unsymmetrischen Select-NFs beinhalten jeweils zwei Leiter, die jeder für sich auf einen Kern aus speziellem Kompositwerkstoff geflochten sind. Dieses von Kimber X38R genannte Material weist akustisch dämpfende, elektrostatisch arbeitende und rutschfeste Stoffe auf, die gegen klangschädliche Aufladungen des Kunststoff-Dielektrikums wirken, sowie dafür sorgen, dass die Leiter an ihrem vorgegebenen Platz bleiben. Die ausgeklügelte Anordnung der Leiter soll die Kabel zudem unempfindlich gegen äußere hoch frequente Störungen machen.“

„Nach einer gehörigen Einspielzeit – Ray Kimber empfiehlt bis zu 200 Stunden – zeigten Select-NFs, dass sie zur Spitze ihrer ohnehin schon deftigen Preisregionen gehören. Im Zentrum der Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen an NF-Kabeln stehen die verwendeten Leitermaterialien: Angefangen von Kupfer über die Kombination von Silber und Kupfer befindet sich im jeweiligen Top-Leiter nur hochreines Silber. Erstaunlich ist, dass im Hörtest die Reinkupfer- und Reinsilberausführungen einander zumindest tonal am ähnlichsten waren. Untereinander stufen sie sich folgendermaßen ab:“

„Sollten Sie irgendwelche Vorurteile gegen Silber als Leiter haben - Stichwort: Präsenzbetonung - vergessen Sie diese ! Die großen Kimber-NFs KS-1030/1130 sind in punkto Homogenität und Energiebalance im Klangbild die überzeugendsten, die uns je untergekommen sind. Sie bieten ein Höchstmaß an Geschmeidigkeit und tonaler Anmut, sie verbinden federnde Dynamik mit betörender Duftigkeit und hauchzarter Auflösung. Ja, das KS-1030, dessen Material und Konstruktion auf Kimbers sündteure Kabellegende “Black Pearl“ zurückgeht, sucht tatsächlich seinesgleichen.“

„Das KS-1010 ist ein Hit in der Preisklasse und weist bezüglich der Klangfarben und gebotenen Prägnanz große Verwandtschaft mit dem Topmodell auf. Es wirkt jedoch in der Abbildung etwas kompakter als das unglaublich weiträumig wie plastisch zeichnende KS-1030.“

„Das KS-1020 erscheint tonal um Nuancen heller als seine beiden Brüder, ohne jedoch zu Härte oder Schärfe zu neigen. Denn wie die anderen NFs hat es einen stämmigen, aber sehr luftigen und beweglichen Grundtonbereich, der die oberen Lagen wundervoll stützt. In Sachen Räumlichkeit kann es mit dem KS-1030 fast gleichziehen.“

„Tausende Stunden Entwicklungszeit in sie investiert zu haben, behauptet Ray Kimber von seinen NF-Kabeln. Das ist leicht möglich, schließlich handelt es sich um ausgetüftelte Konzepte mit durchschlagendem Erfolg. Wie die unsymmetrischen Versionen verwenden auch die dreipoligen unterschiedliche Leitermaterialien. Während das KS-1111 die Signale durch hochreines Kupfer führt, besitzt Kimbers absolutes Spitzenkabel KS-1130 wiederum Litzen aus purem Silber. Ähnlich dem Aufbau der unsymmetrischen Modelle liegen die geflochtenen Litzenstränge koaxial ineinander. Ganz innen befinden sich ein nichtleitender Kern, die drei Leiter befinden sich auf einer mehrlagigen Matrix, die zur Hälfte aus leitfähigem, elektrostatische Aufladungen abführendem Gewebe besteht. Auch hier sollen von außen eindringende HF-Felder keine Chance haben.“

„Übrigens führt die komplexe Machart nicht zur Versteifung. Beide Kimber-Kabel sind erstaunlich flexibel. Ihre Oberfläche hat die trockene Rauigkeit von Schlangenhaut. Für seine NFs reklamiert Ray Kimber so geringe Verluste, dass er sie sogar für Längen über zehn Meter empfiehlt und allgemein längere NFs und kurze Boxenkabel vorzieht. STEREO sieht das ebenso. Zwischen 0,5 und 2 Metern heißen die Eckpreise 780 und 1190 Euro (KS-1111) sowie 1350 und 3720 Euro (KS-1130). Da fallen die formschönen, aus hartem Holz gefertigten Switchcraft-XLR-Stecker mit ihren hoch leitenden Reinsilberkontakten nicht mehr ins Gewicht. Andererseits: Hier handelt es sich um exklusive Produkte, die im Gegensatz zu einer teuren Uhr, die Zeit auch nicht genauer anzeigt als jede billige Swatch, eine überragende Performance bieten.“

„Die symmetrischen Varianten haben uns noch eine Winzigkeit besser als die asymmetrischen Varianten gefallen. Ob dass mit den elitären Holzsteckern des KS-1130 zusammenhängt ? Zugegeben: Ein fairer Vergleich war nicht möglich, da wir für die dreiadrigen Kabel natürlich vollsymmetrische Ketten eingesetzt haben und unsymmetrische für die Cinch-Verbinder. Die mussten die Signale entweder symmetrieren oder desymmetrieren. Beides geht selten ohne winzige Klangverluste ab. Es lässt sich schlicht und einfach feststellen, dass wir ..bislang kein besseres NF-Kabel gehört haben als Kimbers KS-1130. Zumindest kein ausgewogeneres, luftigeres und glaubhafteres. Die perfekte Kombination musikalischer und analytischer Parameter. Und das KS-1111 ist dicht dran. Aber eben nur fast.“

„Querchecks mit anderen Top-Kabeln haben wir selbstverständlich sehr wohl angestellt. Fazit: Gut, dass die Kimbers teuer sind, sonst würde manch anderer Hersteller kein Stück mehr verkaufen. Apropos Preis: Der relativiert sich natürlich einerseits am klanglichen Gewinn, andererseits am Wert der angeschlossenen Geräte. Wenn Mark Levinsons CD-Player No. 39 (um 7500 Euro) durch ein kurzes KS-1130 für 1350 Euro erheblich besser spielt als mit einem halb so teuren anderen Kabel, ist das Kimber dann teuer ?“

„Fazit: Die großen Kimber-Kabel zu hören ist, als ob man einen Blick ins HiFi-Paradies wirft. Inklusive des Gefühls der Vertreibung, sobald man auf seine bisherigen Favoriten zurück stöpselt. Wo kratze ich jetzt nur das Geld für diesen Supra-Leiter zusammen ?“
 

III. EMPFEHLUNGEN – LÄNGE, EINBRENNPHASE UND HOLZBLOCK

Länge

Das KS-1030 ist nahezu nicht-reaktiv. Kapazität und Induktivität sind extrem niedrig. Bedingt dadurch kann das KS-1030 auf einer Länge von bis zu 10 Metern ohne jeden Signalverlust verlegt werden. Die Länge spielt dabei solange keine Rolle wie sie ihre Komponenten sicher miteinander verbinden können. Wenn es ihr Einrichtungsstil erlaubt, dann sind in mit KIMBER SELECT verkabelten Systemen kürzere Lautsprecherkabel und längere Verbindungskabel generell die bessere Lösung. Oftmals steht zwischen dem akustischen Raum der Lautsprecher ein höheres Rack an prall gefüllter Elektronik, um die Verbindungs- und Lautsprecherkabel so kurz wie möglich zu halten. Bitte beachten Sie, dass wir ein derartiges Vorgehen nicht empfehlen, da es dadurch bedingt zu erheblichen klanglichen Einbußen kommen kann, die auch kein noch so kurzes Kable kompensieren kann. Versuchen Sie daher, falls irgendwie möglich, ihre Elektronik so tief wie möglich und außerhalb der oberen 2/3 des Klangfeldes zu platzieren.

Einbrennphase

Wir empfehlen zum Einbrennen des KS-1030 dynamische, komplexe Musik (Big band, großes Orchester etc.) spielen zu lassen. Der wesentliche Teil des Einbrennvorganges findet bei dem KS-1030 während der ersten 72 Stunden Spielzeit statt. Die volle Einbrennzeit beträgt rund 200 Stunden.

Holzblock

Das KS-1030 wird als präzise gefertigtes Paar produziert. Der Quader aus Walnuss, der beide Kabel miteinander verbindet, garantiert hohe Präzision. Er erlaubt uns auch die Seriennummer, die Modellbezeichnung und die Signalrichtung einzugravieren. Der Holzblock enthält keinerlei elektronische Hilfsmittel, Statik etc. Wir verbinden den Holzblock nicht starr mit dem Kabel, damit das Kabel den individuellen Anforderungen der jeweiligen Audio- und Videoanlage angepasst werden kann. Das Holz besteht aus amerikanischem Walnuss gefertigt von Clead Christiansen, Ogden, Utah.


IV. PREISE UND STECKVERBINDUNGEN

Steckverbindungen

Seit über 20 Jahren entwickelt WBT für HiFi-Liebhaber sowie namhafte Hersteller audiophiler HiFi-Geräte hochwertige Steckverbinder und Einbaubuchsen, damit Wiedergabegeräte alles zeigen können, was in ihnen steckt, und Sie Ihre HiFi-Anlage daheim in vollen Zügen genießen können.

Stecker sollen das Signal einfach fließen lassen, es nicht behindern oder beeinflussen. 20 Jahre Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet haben WBT gelehrt, wie viel intelligente Technik nötig ist, damit diese daumenkleinen Produkte nicht zu ganz großen Stolperfallen Ihrer HiFi-Anlage werden. Jeder Stecker und jede Buchse ist ja per se schon eine Übergangsstelle, die das Signal überwinden muss. Schlechte Stecker können überdies noch wie ein Filter wirken, die das wegfangen, was Sie eigentlich hören wollten.

- Der feste Sitz,
- geringst mögliche Übergangswiderstände (bzw. deren exakte Reproduzierbarkeit),
- möglichst hohe Leitfähigkeit,
- korrosionsbeständige Oberflächenbehandlungen,
- hitzebeständige Dielektrika,
- zuverlässige Kabelzugentlastung,
- neue Kabelanschlusstechniken …

… sind Kriterien, die Topstecker von WBT erfüllen. Und deshalb für Kimber Select-Kabel Verwendung finden.

Wählbare Cinchstecker für Kimber Select-Kabel

»  geschlitzter Mittelstift für perfekt sitzenden Innenkontakt

»  WBT-Spannzangenmechanismus (pat.) für festen Halt

»  Geringste Übergangswiderstände

»  24 Karat Vergoldung als Korrosionsschutz

»  mit fast allen Cinchkabeln zu konfektionieren

 

   


 

 

WBT-0110 Ag
nextgen™ Signature Cinch

   

WBT-0110 Cu
nextgen™ Topline Cinch

 

 

     

 

WBT-0102 Ag
Signature mit nextgen™ Technologie

   

WBT-0102 Cu
Topline mit nextgen™ Technologie

 

 

     

 

WBT-0152 Ag
Signature mit nextgen™ Technologie

   

WBT-0152 Cu
Topline mit nextgen™ Technologie

 

 

   

 

WBT-0101
Topline Cinch

 

WBT-0108
Topline Cinch

 

 

   

 

WBT-0150
Topline Cinch

   

 

 

Preise erfahren Sie unter info@kimber.de

Copyright. Die Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung, Vorführung, Sendung, Vermietung und/oder Leihe
der Website oder einzelner Inhalte ist ohne Einwilligung des Rechteinhabers untersagt und zieht straf- oder zivilrechtliche Folgen nach sich.
Alle Rechte bleiben vorbehalten.
Preisirrtum und Liefermöglichkeit vorbehalten. Es gelten unsere AGB!