KS 3038

Varistrand Hyper Pure Silberleiter

V-Fluorocarbon-Dielektrikum High Pressure/
Low Temperature

Einzigartige orthogonal geflochtene Matrix

X-38R Blindkern

Elektrostatisch ableitender Spezialgarn

WBT-Spades oder Bananastecker
 

KS 9038

Varistrand Hyper Pure Silberleiter

V-Fluorocarbon-Dielektrikum High Pressure/
Low Temperature

Einzigartige orthogonal geflochtene Matrix

25,4cm Standardlänge - andere Längen verfügbar

WBT-0644 grade Bananastecker - Standard
 

 

 

 

Das KS-3038 ist das State-of-the-Art Kimber Select Silber-Referenzlautsprecherkabel von Kimber Kable basierend auf dem legendären Kimber Kable The Black Pearl Model 88.

INHALT

EINLEITUNG
I.    TECHNISCHE INFORMATIONEN
II.  TESTURTEILE
III. EMPFEHLUNGEN
IV. PREISE UND STECKVERBINDUNGEN
IV.  HÄNDLERNETZ

 

 

EINLEITUNG

Die Lautsprecherkabel der KIMBER Select-Serie basieren auf der Technologie unseres weltberühmten und legendären Lautsprecherkabels  The Black Pearl Model 88:

„Kabel können nicht klingen. Aber mit guten Kabeln klingen HiFi-Anlagen einfach besser. Wir griffen nach den Sternen und orderten die besten und teuersten Strippen der Welt. Ob sie ihrem Preis, zumindest aber ihrem Ruf gerecht werden konnten, klärt unser Exklusivtest. Das wohl teuerste Kabel das auf Gottes Erdboden angeboten wird, stammt aus Amerika: Kimber „The Black Pearl“, ein Lautsprecherkabel der Superlative. Ultraschwer und ultrateuer. 35000 Mark kostet die schwarze Perle. Billig. Da der Zweck bekanntlich die Mittel heiligt, hätte es ruhig teurer sein dürfen. Weshalb nicht 3,5 Millionen Mark ? “

„Kaufen wird sich „The Black Pearl“ ohnehin niemand. Verkauft werden sollen vielmehr die preisgünstigsten Kimberprodukte, die sich im Testglanz der dicken schwarzen Perle sonnen. Dachte ich zumindest vor dem Test. Als es erstmals die Verbindung zwischen den Endstufen McIntosh MC 1000 und den Lautsprechern Wilson Watt/Puppy herstellte, musste ich mich korrigieren. Mit diesem Kabel bleibt eine Rauminformation erhalten, die andere Strippen mehr oder minder zerstören. Stellen Sie sich vor, Sie legen eine CD in den Player. Was hören Sie vor Erklingen des ersten Tons ? Nichts. Mit dem Black Pearl werden Sie Bruchteile zuvor haargenau über die Größe des Raums informiert, sie ahnen Tiefe, Breite und Höhe eines natürlichen Konzertsaals. Oder: Was nehmen Sie wahr, wenn auf einer Platte oder CD ein Musikstück aus- und das folgende bereits eingeblendet wird ? Töne werden leiser und andere lauter. Ist das Kimber The Black Pearl Bindeglied, erkennen sie einen dreidimensionalen Raum, der nach hinten verdrängt wird, ohne an Kontur einzubüßen. Ein neuer, anders dimensionierter Raum entsteht, die beiden überlappen einander und schließlich umreißt der neue Raum das Musikgeschehen.“

„Im Plack Pearl sorgen 48 verdrillte und Fluorocarbonisolierte Silberlitzen für den Signaltransfer. Um sie herum tummeln sich mehrere Millionen Bleikügelchen, die das Kabel weitestgehend vor Luft- und Trittschall schützen sollen. Die Formel scheint simpel, aber sie nützt. Fazit Kimber „The Black Pearl“: Ein Lautsprecherkabel versetzt die Maßstäbe. Es ist das schwerste, teuerste und wohl am besten klingende Kabel dieses Universums. Eine neue Dimension in allen Bereichen.“ STEREO-TESTURTEIL: EXZELLENT 3 STERNE    Joachim Pfeiffer, STEREO 2/1995, jetzt CHEFREDAKTEUR AUDIO

In diesen neuen Lautsprecherkabeln, die über die Jahre ständig verfeinert wurden, steckt ein außergewöhnlicher Aufwand an Forschung und Entwicklung. Hunderte von Prototypen pro Modell wurden entwickelt, einzeln getestet und intensiv analysiert. Aus den danach verbliebenen Komponenten erwuchsen neue Ideen über elektrische Beziehungen und Kabeldesigns. Bislang unerforschte akustische Phänomene wurden identifiziert, die ein neues Licht auf die komplexe Natur des Signaltransfers warfen. Aus diesem neuen Bewusstsein ergaben sich zusätzliche Erkenntnisse die zu einem klaren Verständnis über die theoretischen Zusammenhänge des optimalen Klangverhaltens führten und zu neuen Testverfahren inspirierten.

Die Lautsprecherkabel der KIMBER Select-Serie werden mit speziellen Fertigungsmaschinen im eigenen Stammwerk von Kimber Kable Utah, USA zunächst vorgefertigt und danach von eigens dafür ausgebildeten Spezialisten mit einer Ausbildung von mehr als 5 Jahren handgefertigt. Dadurch wird ein Höchstmaß an Produktkontrolle auf jeder Stufe des Fertigungsprozesses gewährleistet. Unsere Lautsprecherkabel garantieren eine harmonische Beziehung zwischen Verstärker und Lautsprecher indem sie präzise die Dynamik, Emotionen und Farbreichtum einer jeden Performance übertragen. Die Kosten dieses spektakulären Fortschritts bestanden im Einsatz erheblicher personeller und finanzieller Ressourcen. Der persönliche und kollektive Gewinn bleibt für das KIMBER Select-Team jedoch unermesslich. Ein beispielloser Fortschritt in der Entwicklung von Kabeldesigns den sie hoffentlich zu schätzen wissen und in ihrem Audio/Videosystem jeden Tag auf das Neue genießen können.

 

I. TECHNISCHE INFORMATIONEN

Das KS-3038 ist unser State-of-the-Art-Lautsprecherkabel aus Silber. Das Silber ist selectrein und molekular optimiert. Als Dielektrikum kommt unter hohem Druck bei niedrigen Temperaturen gewonnenes V-Fluorocarbon zum Einsatz. Leitungsresonanz und Phasenfehler werden durch unsere bewährte orthogonale VariStrand-Kabelgeometrie in Flechttechnologie kontrolliert und vermieden. Das KS-3038 ist melodisch und klangfarbenreich. Die Klangbühne ist plastisch und komplex mit einer herausragenden Tiefe. Details, Transparenz, Timbre, Ausdruck, Abbildung sind gegenüber bisher gebräuchlichen Kupferkabeln dramatisch verbessert.

Anwendungsgebiet

Standardisiert als Lautsprecherkabel in der Ausführung „Single-wiring“. Lautsprecher mit der Anschlussmöglichkeit „Bi-wiring“ können mit den optional erhältlichen KS-9038 Jumpern betrieben werden. Die Verwendung der Jumper KS-9038 ist im Modus „Biwiring“ sehr zu empfehlen, da diese über die gleichen elektrischen Eigenschaften wie das KS-3038 verfügen.

Möglicherweise ziehen sie auch für Bi-wiring bzw. Bi-amping zwei separate Kabel des KS-3038 in Betracht. Sie haben dann das Non-Plus-Ultra im Bereich der Lautsprecherkabel erreicht und sind am Limit angekommen.

Technologien

Das KS-3038 beinhaltet unseren revolutionären Kompositwerkstoff X38R. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Dämpfungsmaterial gegen Vibrationen mit spezifischen mechanischen und elektrischen Eigenschaften. X38R beinhaltet einen Wirkstoff zur akustischen Dämpfung, einen Schutzmechanismus gegen elektrostatische Streuungen und eine leichtklebende Zusatzhülle. Der Wirkstoff zur akustischen Dämpfung reduziert vibrationsbedingte Verzerrungen und wirkt als Schutzmechanismus gegen elektrostatische Streuungen senkt und zerstreut signalstörende statische Elektrizität. Die leichtklebende Zusatzhülle hält in Verbindung mit der Flechtmatrix die Signalleiter mit hoher Präzision am korrekten Platz.

Die Grundmatrix ist simultan mit den Signalleitern verbunden, um ein extrem hohes Maß an Präzision zu gewährleisten. Die Hälfte der Matrix besteht aus halbleitendem, elektrostatische Energien zerstreuendem Spezialgarn. Die Abschirmung gegen elektrostatische Einstreuungen erfolgt ohne signalstörende metallische Abschirmungen. Wir haben dazu eine Reihe von Vorkehrungen getroffen. Am wichtigsten für eine hohe Effizienz ist dafür die Adaption der patentierten Flechttechnologie von KIMBER KABLE. Diese Flechttechnologie in Kombination mit dem speziellen Garn gegen elektrostatische Signalverzerrungen und dem Spezialkern aus X38R-Kompositwerkstoff wirkt zuverlässig gegen elektromagnetische Strahlungen aus der Luft und andere Typen von Einstreuungen. Elektronentransfer und Leitungsresonanz sind optimiert durch unsere patentierte Varistrand-Kabelgeometrie, selectreine Silberleiter und V-Fluorocarbon als Dielektrikum.

Steckverbinder

Das KS-3038 ist konfektioniert mit WBT-Steckverbindern unter Benutzung einer speziellen WBT-Crimping-Methode zur Verbindung der Stecker mit den Kabelleitungsenden. Bei dieser Crimp-Technik werden die Kabelenden nicht verlötet, sondern mit einer Aderendhülse kaltverschweißt und danach mit dem Stecker verschraubt. Für diesen lötfreien Verbindungsvorgang sind mechanisch stabile Steckverbinder notwendig. Dieser Prozess ist bei korrekter Ausführung traditionellen Verbindungsmethoden überlegen. Die Steckverbinder von WBT können zu jeder Zeit mit einem T-6 Torxschlüssel wieder vom Kabelende gelöst werden. Weitergehende Informationen zu diesem Verfahren können sie unter www.wbtusa.com bzw. www.wbt.de abrufen.

Aluminiumenden

Die Aluminiumenden des KS-3038 sind rein ästhetischer Natur. Es verbergen sich darin keinerlei elektronische Quellen. KIMBER Select Lautsprecherkabel enthalten kein Netzwerk kompensiertes Design.

 

II. TESTURTEILE

Testurteile sollten neutral und unbestechlich sein, um den Erfolg einer Neuentwicklung zu bestätigen oder zu widerlegen und vor allem den interessierten Musikliebhaber nicht über den wahren Charakter des getesteten Produktes zu täuschen. Die Produkte der KIMBER-Select-Serie nehmen bei seriösen Kritikern seit Erscheinen weltweit Spitzenpositionen ein. Im deutschsprachigen Raum sind wir sehr stolz darauf, dass mit Herrn Lothar Brandt, Geschäftsführender Redakteur, AUDIO, Herrn Matthias Böde, Chefredakteur der Fachzeitschrift STEREO und den Herren Holger Biermann, Chefredakteur STEREOPLAY und Dalibor Beric die wohl erfahrendsten Kabel-Tester intensive Hörtests der KIMBER Select-Serie nach zuvor erfolgter Analyse der theoretischen Grundlagen vorgenommen haben.

KIMBER KABLE KS-3033
KIMBER KABLE KS-3035
THE EMPIRE STRIKES BACK - von Dalibor Beric, STEREOPLAY
AUDIO 12/2007

KIMBER SELECT KS-3033. Seinen deutlich höheren Preis gegenüber dem neuen stereoplay highlight 8 TC All Clear rechtfertigte das KS 3033 mit einem klaren Klangzuwachs. So ließ es sogar das hervorragende Fadel Art Aphrodite SC Duo hinter sich. Das KS 3033 ermöglichte einen körperhafteren Bass, noch feinere Hochtongespinste und positionierte in ein weiträumigeres Klanggeschehen die Instrumente genauer umrissen. Als die Tester dann noch Stimmen artikulierter sowie opulentere Klangfarben vernahmen, spendierten sie diesem Ausnahmekabel gerne 17 Klangpunkte. Dalibor Beric, STEREOPLAY 12/2007, STEREOPLAY-Testurteil: Preis/Leistung: sehr gut. Von diesem spektakulären Auftritt konnte sich das KS 3035 schwerlich absetzen. Immerhin holte es sich einen weiteren Klangpunkt und machte Kimbers Feinarbeit nachvollziehbar, indem es noch etwas tiefer in Aufnahmeräume vordrang und ungeahnte Details aufzeigte. Dalibor Beric, STEREOPLAY 12/2007, STEREOPLAY-Testurteil: Preis/Leistung: sehr gut.

KIMBER KABLE KS-1030
KIMBER KABLE KS-1130
KIMBER KABLE KS-3038
RAY KIMBER TRIEB DIE KABEL-KUNST AUF DIE SPITZE. UND AUDIO FUHR VOLL DRAUF AB. LUXUSLINER - DIE KIMBERS IM TEUTONEN-TEST- von Lothar Brandt, GeFüRedakteur,
AUDIO 6/2002

 

Manchmal will man es einfach nur genau wissen. Mal so richtig in die Vollen gehen, ohne Skrupel bezüglich des moralischen Mehrwerts für die Menschheit, ohne Rücksicht auf klassische Kosten-Nutzen-Rechnungen. So geschehen, als es AUDIO nach einer ultimativen Verkabelung von der Netz-Dose bis zur  Box gelüstete. Viele High Ender kennen die Last hinter dieser Lust: jenes unterschwellige Gefühl, dass das exzellente Equipment mit einem perfekt abgestimmten Kabel-Set vielleicht doch noch einen Tick besser klingen könnte.

   

„Versorgen: Mit dem Kimber Powerkord 14 Palladian holt man sich verlustfrei Strom aus dem Netz.1,5 Meter kosten 1365 Euro, jede weitere 50 Zentimeter 75 Euro. Der Kaltgeräte-Stecker der Kimber-Tochterfirma Wattgate bringt besten Kontakt, der massige Metallzylinder schirmt vor HF ab und birgt Bauteile
zur Stromreinigung.“

 

„Verbandeln: Das Reinsilber-Cinch-Kabel Kimber KS-1030 mit den feinsten WBT-Steckern (unten) stiftet harmonische Verbindungen. Ein Stereo-Meter kostet ab 1890 Euro (jede weiteren 50 Zentimeter 720 Euro). Der Walnuss-Holzblock führt das Kabel nur und enthält keinerlei aktive Bauteile.“

   

„Nun bietet der Weltmarkt hier etliche, zum Teil astronomisch teure Ensembles an. Nach eingeschaltetem Anti-Voodoo-Filter bleiben allerdings nicht viele interessante Anbieter übrig. Einer davon ist sicher Kimber Kable aus Ogden/Utah. Denn die US-Amerikaner präsentieren neben bestens beleumundeten Verbindern der Ein- und Aufsteiger-Klasse auch eine „Select-“Serie, in der das ganze, in 20 Jahren erworbene know-how eines beeindruckenden Forschungs- und Entwicklungsteams um Firmengründer Ray Kimber steckt. Während unser Schwesterblatt AUDIOphile in Ausgabe 3/02 die vergleichsweise bodenständigeren Vertreter der Linie begutachtete, griff AUDIO nach den Stars: den aus „Black Pearl“-Reinsilber gefertigten State-of-theArt-Strippen. Also spielten auf: das Cinch-Kabel KS-1030 WBT-0108 AG (1 Meter ab 1890 Euro), das XLR-Kabel 1130 (1 Meter ab 2140 Euro) und das Lautsprecherkabel KS-3038 (2x2,5 Meter, 12500 Euro, Nachfolger des Model 88 The Black Pearl). Dazu gesellten sich – schließlich sollte alles in der Adels-Familie bleiben – drei Netzstrippen Powerkord 14 Palladian, jede 1,8 Meter lang und 1400 Euro schwer. Eine schon leicht zitternde Hand addierte auf 21330 Euro.“

„Hierzu kamen dann noch einmal 1800 Euro für die an das KS-3038 angelehnten Kabelbrücken KS-9038 sowie fast schon moderate 625 Euro für ein viertes Netzkabel Powerkord 14 Gold (ohne den Palladian-Mantel, der auf dem Bild rechts oben zu sehen ist) – macht summa summarum 23755 Euro. Schließlich galt es vor dem endgültigen Test im AUDIO-Hörraum, mehrere Wochen lang vertraute Komponenten zu verbinden: den Plattenspieler Acoustic Signature Samba (dessen ja nicht signalverarbeitendes Netzteil mit dem „billigen“ Netzkabel auskommen musste) sowie die superbe Phono-Vorstufe Linn Linto, welche über das KS-1030 zum exzellenten Vollverstärker E-530 (Test ab Seite 154) aufschloss; der brillante SACD/CD-Player Accuphase DP-85 (AUDIO 9/01) kontaktierte über das KS-1130 einen symmetrischen Eingang des E-530, der wiederum per KS-3038 die extrem gut auflösenden Elektrostaten Martin Logan Odyssey (AUDIO 10/01) speiste. An deren Bi-Wiring-Terminal kam der erwähnte „Jumper“ KS-9038 zum Einsatz. Erstklassige Hardware also, die schon manche Kabel hart geprüft hatte.“

„Aber noch nie galt es, mit einer Kombi wie den kostenintensiven Kreationen von Kimber aufzuspielen. Freilich, zum Test des Lautsprecherkabels Fadel Art „Streamline Duo“ (siehe AUDIO 5/02) war ebenfalls eine ganze Familienbande aufmarschiert, die einen ausgezeichneten – den bis dato besten – Job gemacht hatte. Doch die mehr als dreimal so teure, stolze US-Truppe („handcrafted with pride in the U.S.A.“) ließ die wackeren Franzosen im äußerst gründlichen – wenn Sie so wollen: teutonischen – Test merklich hinter sich. Die Ursachenforschung für die phänomenale Vorstellung der Kimbers mögen Physiker erledigen (denn die Kopierfreude des Wettbewerbs ließ Ray Kimber weitgehend verstummen, was die Ingredienzien seiner Schöpfungen angeht). Da ist zum Beispiel der extreme Aufwand für das Lautsprecher-Kabel: reinstes Silber als Leiter, V-Fluorocarbon als Dielektrikum, die patentierte „Varistrand“-Geometrie, ein Komposit-Werkstoff namens X38R, der akustisch dämpfen und elektrisch schirmen soll, ein kunstvoll geflochtenes Garn als Geheimwaffe gegen elektrostatische Aufladungen – dies alles, was hier gar nicht en détail gewürdigt werden kann, schildert bei aller Marketing-Lyrik, die Homepage (www.kimber.de) recht manierlich. Ausführliche Würdigung bei AUDIO verdienen aber die musikalischen Leistungen des auch haptisch erstaunlich flexiblen Top-Ensembles. Das berühmte „Dies Irae“ aus Verdis Requiem, ein echter Heuler des klassischen Kolossalismus, hat kaum ein Dirigent mit derart Furcht einflößender Brutalität in die Rillen gewuchtet wie Georg Solti 1968. Der „Tag des Zornes“ brach mit solcher Vehemenz herein, dass die Kinnlade herunterklappte. Doch von wegen eilig zum Steller, um etwa die Last der Lautstärke von der Seele zu nehmen ! Nein, diese Konstellation nährte eine fast schon masochistische Lust, die unglaublich transparente, nie scharfe oder gar lästige Kraftmeierei bis zur Neige auszukosten.“

       

„Veredeln: Das XLR-Kabel Kimber KS-1130, die symmetrische Variante des Kimber KS-1030 schöpft das oft überlegene Potenzial der Drei-Pin-Verbindungen voll aus. Ein Klang-Ereignis. Abschöpfende 2140 Euro kostet der Stereometer, für 50 Zentimeter mehr werden rund 790 Euro Aufpreis fällig.“

„Aber auch das krasse Gegenteil zelebrierten die Kimbers samt Zuspieler wonnevoll. Clara Haskil war eine ideale Mozart-Pianistin: Wie unvergleichlich zart, lyrisch, schnörkellos und klar konturiert die Rumänin Sonaten oder Konzerte des Götterlieblings spielte, wie schmerzhaft die Lücke zwischen wirklich großen Künstlern und durchschnittlichen Partitur-Vollstreckern gerade bei Mozart klafft, wurde krass deutlich. Superbes HiFi-Equipment – und die Kimbers gehören klar dazu – kann solche Erfahrungen vermitteln und damit den Himmel ein Stück näher rücken.“

„Zurück auf die Erde – sprich im AUDIO-Hörraum – durchliefen die Kimber Kabel einzeln und gemeinsam den Testparcours mit Bravour. Neben dem Referenzthron für NF- wie Lautsprecher-Kabel bleibt für dieses Dream Team die Erkenntnis: Einzeln sind sie stark. Gemeinsam scheinen Sie unschlagbar.“

       

Rot: musikalisch warm; Grün ausgewogen und neutral; Blau: präzise und analytisch

KIMBER SELECT KS 1010
KIMBER SELECT KS 1011
KIMBER SELECT KS 1020
KIMBER SELECT KS 1021
KIMBER SELECT KS 1011
KIMBER SELECT KS 3033
IM GRENZBEREICH MIT KIMBER POWERKORD/SELECT von ANDREA ETTELBRÜCK
AUDIOPHILE 3/2002

„Bin ich etwa durchgeknallt, wenn ich mindestens 450 Euro pro Meter Lautsprecherstrippe ausgebe ? Für weniger Geld gibt es nämlich kein Kabel aus der Kimber-Select-Serie. Doch bevor wir zu weiteren Details kommen, möchte ich noch etwas klarstellen. Erstens: Ich habe zwei solide technische Ausbildungen genossen – zur Radio-Fernsehtechnikerin und zur Physik-Ingenieurin, was mich als einigermaßen bodenständigen Menschen ausweist. Zweitens: Ich bin nicht Krösus, und meine Ausgaben für technische Produkte werden skeptisch von meinem Partner kommentiert (Ja, meine Herren, es geht nicht nur Ihnen so!).“

„Und nun habe ich meine Anlage neu verkabelt. Zu einem Gegenwert von über 5000 Euro. Genau genommen war es eine Totaloperation, und die neuen Implantate entstammen dem Top-Programm eines amerikanischen HiFi-Urgesteins – Ray Kimber. In diesen Strippen stecken mehr als 20 Jahre Entwicklungs- und Fertigungs-Know-how. Außerdem sind bei Kimber in Utah zehn Mann ausschließlich mit Entwicklungsaufgaben betraut. Bezüglich der Technik, die den Kabeln der Select-Reihe zu Grunde liegt, geben sich die Amerikaner bedeckt. Zu groß ist die Befürchtung, dass der Wettbewerb die Ideen und Detaillösungen, wie schon öfter geschehen, kopieren könnte. Im Prinzip gibt es bei dieser Produktschiene drei Qualitätsstufen: Reines Kupfer, Kupfer-Silber-Hybrid und reines Silber, wobei dieser Test sich auf die Kupfer- und Hybridvarianten beschränkt. Im Detail ergeben sich daraus vielfältige Material-Konstellationen: Das Kimber Select KS 1010 leitet das Signal in einem massiven Kupferkern, und die so genannte Rückleitung (Masse) erfolgt auch über einen Kupferleiter. Im KS 1011 wird Masse- und Signalführung über jeweils zwei massive Kupfer-Verbindungen realisiert.“

„Kommen wir zur Edelmetall-Abteilung: Das KS 1020 wartet mit solid-core-Silber auf, um die heißen Signale zu ihrem Bestimmungsort zu geleiten., verbindet aber die kalten Enden mit massivem Kupfer. Das Flaggschiff ist das reine Silberkabel (KS 1030), dem sich Lothar Brandt in AUDIO 6/02 ausführlich widmet. Die Cinchstecker der KS-10xx-Kabel stammen von WBT. Im Falle von symmetrischen Verbindungen (die sich dann KS 11xx nennen) werden versilberte Switchkraft-XLR-Buchsen und –Stecker eingesetzt.“

„Auch die Lautsprecherkabel folgen diesem Aufbau: Kupfer (KS 3033), Kupfer und Silber (KS 3035) oder Silber pur (KS 3038). An den Enden sitzen wahlweise WBT-Bananenstecker oder –Kabelschuhe. Nicht zu vergessen die Kimber-Netzstrippen (PK 14): Das sind angenehm flexible Kabel aus Hyperpure-Kupferlitze mit einer aufwändigen Abschirmung und dicken Wattgate-Kaltgerätes-Buchsen, die für einen Aufpreis von 200 Euro auch vergoldet erhältlich sind.“

„Einmal abgesehen von dem kleinen Schock, den ich ob der Preisliste bekommen hatte, verlief besagte Totaloperation problemlos, denn alle Kimber-Kabel lassen sich auch zu kleineren Radien biegen. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich größere Bedenken bezüglich des Preis-Leistungsverhältnisses hatte. Da es sich hier aber nicht um einen normalen Kabelvergleichstest handelt, sondern eher um ein Experiment mit dem Titel „Wir ändern alle Kabel und lassen uns überraschen, was dann geschieht“, wechselte ich eben alles, was an Strippen in meiner Anlage verlegt war: Als Netzkabel setzte ich das PK 14 ein, als Cinch-Strippen die KS 1010, als symmetrische Verbinder KS 1111. Die Lautsprecher wurden von dem reinen Kupferkabel KS 3033 mit Signalen versorgt.“

„Tja, und dann fiel mir ohne Vorwarnung und Einspielzeit das Kinn auf den Boden: Was war das ? Ich hatte doch nur Kabel, also passive schnöde Metallstreifen, getauscht. Nach gut drei Stunden hatte ich meinen Unterkiefer wieder etwa dort, wo er sein sollte, meine Vorurteile ad acta gelegt und so viel Spaß beim Musik hören gehabt wie schon lange nicht mehr. Meinen Subwoofer konnte ich in der Empfindlichkeit zurückdrehen, und der Hubschrauber von Pink Floyd („The Wall“) rotierte wie echt. Die abgebildete Räumlichkeit war atemberaubend und von einer Plastizität, wie ich sie bei mir zu Hause noch nicht realisieren konnte.“

„Das war nicht von der Kategorie hier ein Tönchen heller oder dort einen Hauch direkter – die Änderungen waren frappierend ! Und dies nicht nur in Bezug auf das subjektive Wahrnehmen: Hatte ich bis eben noch eine kleine Links-Rechts-Disbalance (die ich immer dem Raum zugeschrieben hatte), so stand die Bühne jetzt wie gemeißelt in der Mitte. Nach einem stück weisen Rücktausch kann ich für meine Anlage sagen, dass sich die entscheidenden Veränderungen durch den Wechsel der Netzkabel und der Lautsprecherkabel einstellten. Die Kimber NF-Kabel gaben den Schliff, der letztlich den Spaßfaktor entscheidend bestimmte. Peu à peu kristallisierte sich das KS 1021 mit Solid-Core-Silber- und Kupferleitungen als mein Favorit heraus.“

„Auch wenn der Wow-Effekt schon verbraucht war, gab es zwischen den Kabeln weitere Unterschied: Die Leitungen mit Silberkern überzeugten mich mit einem unglaublich funkelnden und ausgewogenen Klangbild. Nicht nur Stimmen profitierten von der sich einstellenden Kalrheit: Im großen Orchester waren die Instrumente messerscharf voneinander getrennt.“

„Fazit: Ein gutes Kabel ist weder Schnickschnack noch einfaches Zubehör. Es ist verblüffend, was die Kimber-Strippen auch aus einer hochwertigen Anlage noch entlocken können.“

Bewertung Komplettverkabelung Kimber Powerkord/Select: Weltklasse

KIMBER SELECT KS-3033
KIMBER SELECT KS-3035
KIMBER SELECT KS-3038

DIESSEITS VON EDEN – IM HIGHEND-PARADIES von Matthias Böde, Chefredakteur STEREO
STEREO 5/2000

„Seit nunmehr 20 Jahren ist Ray Kimber mit seinen Produkten am Markt. Bekannt geworden ist die Firma mit günstigen, aber klanglich sehr guten Leitern wie etwa dem NF-Kabel PBJ oder den Lautsprecherverbindern der PR-Reihe. Die hier getestete Select-Serie stellt die Spitze in Kimbers umfassender Produktpalette dar. Sie erschien Anfang 1998 und in ihr kulminiert das geballte Know-how dieses Herstellers, der vor Jahren mit seinen legendären „Black Pearl“-Kabeln klangliche wie preisliche Maßstäbe setzte.“

„Die Lautsprecherkabel kommen in luftdicht verschlossenen Kunststoffkoffern zum Kunden. Sie waren mit Crimp-Anschlüssen des Essener Steckerspezialisten WBT bestückt, die Kimber für die Besten hält. Mit fest sitzenden Bananensteckern oder Schuhen von WBT konfektioniert, kostet ein ein Meter langer Stereosatz des mit Kupferadern bestückten Einstiegsmodells KS-3033 rund 1700 Euro. Für jeden weiteren halben Meter werden 350 Euro zusätzlich fällig. Die Zahlen für das mittlere, mit Kupfer- und Silberlitzen bestückte KS-3035, die im Verhältnis 1:2 gemischt sind, lauten 2700 Euro für den einen Meter langen Beginn. Fünfzig Zentimeter extra kosten hier bereits 800 Euro. Den Vogel schießt das Spitzenmodell KS-3038 ab, das in direkter Folge zu Kimbers ehemaligem Top-Kabel “Black Pearl“ steht, und unter dessen Isolierung nur reinstes Silber zu finden ist. Bei ihm sind für den Stereometer etwa 5000 Euro anzulegen. Für jeden halben Meter Verlängerung sind hier 2500 Euro zu berappen. Außerdem sind höchstwertige Bi-Wiring-Brücken für 350/800/2500 Euro (KS-9033/9035/9038) erhältlich, die ganz ausgezeichnet wirken. Jeder, der einmal die billigen Blechbrücken aus seinem Boxenterminal auch nur gegen einfache Käbelchen getauscht hat, weiß, was das für die Homogenität und Räumlichkeit bedeutet.“

„Die Select-Lautsprecherkabel haben einen nichtleitenden Kern, auf dem die Litzen sitzen. Als Dielektrikum setzt Kimber bei hohem Druck und niedrigen Temperaturen gespritztes V-Fluorocarbon ein - ein hervorragender Isolator. Resonanzen der Leiter und kleinste Phasenfehler werden von Kimbers ausgetüftelter „VariStrand“-Kabelgeometrie in Schach gehalten. Jeder der beiden Pole ist einzeln geführt. Die LS-Selects sind wie die NF-Ausführungen sehr flexibel. Die Aluminiumkappen an den Enden mit der Laufrichtung und der gravierten Typenbezeichnung haben übrigens nur ästhetischen Wert.“

„Kimber verzichtet in seinen Kabeln auf passives Netzwerk. Das haben die Edel-Kabel auch nicht nötig ! Bereits das kleine KS-3033 kann Maßstäbe setzen. Auch bezüglich der Select-Lautsprecherkabel verschieben sich die Vorstellungen von Preis und Leistung. Sie merken schon: Der Überraschungseffekt war den Lautsprecherkabeln aus Kimbers Select-Programm zu eigen. Dabei waren die Abstufungen untereinander denen bei den NF-Pendants registrierten sehr ähnlich.“

„Wieder konnte bereits das unterste Modell, KS-3033, voll überzeugen. Es markiert sicherlich den Prüfstein für eine glaubhafte, natürliche Stimmwiedergabe. Gegenüber Siltechs ebenfalls teurem LS100G3UHG, klang es noch strahlender, ganzheitlicher und offener. Monsters hervorragendes Sigma 2 musste hinsichtlich der Auflösung und Aufgeräumtheit des KS-3033 passen. Fazit: Das KS-3033 ist bestechend homogen, dynamisch und räumlich.“

„Im Vergleich zu dem KS-3033 war das hybride KS-3035 noch aufgefächerter, noch klarer in der Artikulation und noch zackiger in der Dynamik. Tonal schien die Musik hier wiederum ein wenig heller und präsenter, was der Feinzeichnung zugute kam. Fazit: Das KS-3035 ist super ! Eine Handbreit unter dem KS-3038.“

„Der Star ist jedoch das KS-3038. Eine Klasse über dem KS-3035 offenbarte es jede feine Nuance, klang dabei aber geschlossen und energisch. Man hält unwillkürlich die Luft an, um ja nichts zu verpassen. Mit dem großen Kimber KS-3038 zu hören, ist wie einen Blick ins High End-Paradies zu werfen. Inklusive des Gefühls der Vertreibung, sobald man auf seine bisherigen Favoriten zurückstöpselt. Wo kratze ich jetzt nur das Geld für diesen “Supra-Leiter“ zusammen ?“

FAZIT: DAS KS-3038 IST DAS BESTE LAUTSPRECHERKABEL, DAS STEREO JE GEHÖRT HAT.

KIMBER KABLE KS-3033
KIMBER KABLE KS-3035
von Wilfried Kress, HIFI & RECORDS
HIFI & RECORDS 2/2000

„Es dürfte heute wohl kaum noch ernsthafte HiFi-Leute geben, die nach wie vor Zweifel hegen, ob denn die Verbindungskabel den Klang einer Anlage  überhaupt verändern können oder dürfen. Das Thema ist durch, keine Frage – jeder von uns HiFiisten hat so seine eigenen Erfahrungen gesammelt oder machen müssen.“

„HiFi & Records stand und steht vielen teuren Kabeln kritisch gegenüber, was uns aber nicht davon abgehalten hat, für diesen Test auch Hochpreisiges zu ordern. Schließlich wollten wir selbst in Erfahrung bringen, was geht und was nicht. Den einen oder anderen hochgehandelten Markennamen werden sie dennoch in unserer Auswahl vermissen, was daran liegt, dass wir mit Soundkabeln nach wie vor unsere Schwierigkeiten haben und wir den Teufel tun werden, solche Klangverbieger zu empfehlen. Da gibt es doch einige sehr merkwürdige Konstruktionen, die wir bei aller Offenheit für Neues nicht mit der Beißzange anklemmen werden.“

“Kimber Select KS 3033. Ray Kimber, der lange Zeit ausnahmslos Kabel der Gruppe 1 produziert hat (vom 4PR bis zum 8AG sind alle geflochtenen Kimber Kabel empfehlenswert), hat bei seiner Select-Serie die etwas zahmere Richtung eingeschlagen und drei Gruppe-3-Kabel auf den Markt gebracht. Hierbei erhielt das KS 3033 Kupferlitzen, KS 3038 ist die Silbervariante, das KS 3035 ist die Kreuzung zwischen den Beiden. Über den konstruktiven Aufbau seiner Kabel schweigt sich Kimber aus. Immerhin gibt er den Hinweis, dass die Alu-Endstücke nur der Optik dienen und keine Bauteile enthalten.“

„Klanglich tendierte das KS 3033 eindeutig in die feinsinnig-elegante Richtung, der Bass wirkt voller Farbe. Härten sind dem Kimber fremd, was mit seiner schönen Hochtonfeinzeichnung zusammenhängt. Ein Quercheck zum KS 3035 bestätigte einmal mehr, dass bei Kimber die Silbervariante immer deutlich mehr Aura und Magie versprüht. Verführerischer als das KS 3035 kann ein Kabel nicht klingen.“

Kimber Select KS 3035. Wolfgang Fehringer von der Stuttgarter Stereo Galerie hat sich schon früh auf Kabel spezialisiert und sogar einen eigenen Katalog herausgegeben. Wie geht er als Praktiker mit dem Thema Kabel um ? Fehringer sieht sich selbst als ein Pendant zum Klavierstimmer, der die HiFi-Anlage in die vom Kunden gewünschte Richtung abstimmt. Er weiß sehr wohl, dass die meisten Hörer eine schön und harmonisch klingende Anlage suchen und das dafür „Korrekturkabel“ nötig sind. „Die machen zwei Drittel des Angebots aus“, sagt Fehringer, der Kabel als „Stellglied für die Geräte, den Raum und persönliche Vorlieben“ sieht.“

„Bei einem Besuch in Stuttgart hat uns Wolfgang Fehringer auch ein echtes „Kabelerlebnis“ der high endigen Art beschert. Wir hörten eine Kette aus einem Guss – Röhrenvollverstärker, Box und Lautsprecherkabel von einem Hersteller. In diesem Umfeld konnte eine sehr gutes LS-Kabel manches besser, aber der Aufpreis von 1800 Euro war nicht zu rechtfertigen. Nach einem Tausch der Lautsprecher (ebenfalls kein impedanzkritisches Modell) hörte sich die Kombination bei dynamischem Musikprogramm dann etwas komprimiert, ja verzerrt an.“

„Fehringer ließ den Einwand, dass da die Röhre offensichtlich am Ende sei, nicht gelten und schloss ein Kimber 3035 an. Der Effekt war frappierend, die Anlage spielte wie verwandelt. Vom überforderten Verstärker keine Spur (dabei hätte ich wetten können..), aber das war nicht nur ein höheres Niveau, sondern ungleich mehr Musik mit Magie. „Das ist die einzige Daseinsberechtigung für die teuren Kabel. Da geht es nicht mehr um heller und dunkler.“ Wilfried Kress, HIFI & RECORDS 2/2000

KIMBER KABLE KS-3033
von Jürgen Schröder, STEREOPLAY
STEREOPLAY 9/1998

KIMBER SELECT KS-3033. LABOR-KOMMENTAR: Die Parameter sind sehr frequenzneutral. HÖRTEST: Das Kimber KS-3033 setzt nicht nur in punkto Optik und Verarbeitung Maßstäbe. Tendenziell in der Abstimmung etwas wärmer, begeisterte das spektakulär detailreiche KS-3033 durch seinen blumig-leuchtkräftigen, vollreifen Klangcharakter. Sehr universell einsetzbar, da keinerlei Ecken und Kanten.“ Jürgen Schröder, STEREOPLAY 9/1998, STEREOPLAY-KLANGURTEIL: überragend

 

III. Empfehlungen

Bi-wiring

Es gibt zahlreiche klangliche Vorteile, die es anraten lassen KIMBER Select Lautsprecherkabel im Bi-Wiring-Modus zumindest mit den Kimber Select-Brücken zu verwenden. Unsere neuen Technologien reduzieren signifikant Signalverzerrungen aufgrund elektrodynamischer Interaktionen speziell diejenigen die durch den Lautsprecher selbst verursacht werden. Bis jedoch der Zeitpunkt für eine Technologie gekommen ist die nachhaltig die Interaktionen zwischen den Bauelementen der Frequenzweiche reduziert - die durch umgekehrt wirkende Kräfte bei den einzelnen Bestandteilen der Frequenzweiche erzeugt wird - profitieren die meisten Bi-wiring betriebenen Lautsprecher von der Variante Bi-wiring bzw. Bi-amping. Dazu verwenden sie entweder ein KS-3038 in Verbindung mit der dazugehörigen Kabelbrücke KS-9038 oder zwei Paar KS-3038.

Länge

Das KS-3038 kann in Längen bis zu 6 Metern ohne jeden Signalverlust verlegt werden. Die Länge spielt dabei solange keine Rolle wie sie ihre Komponenten sicher miteinander verbinden können. Wenn es ihr Einrichtungsstil erlaubt, dann sind in KIMBER Select verkabelten Systemen kürzere Lautsprecherkabel und längere Verbindungskabel generell die bessere Lösung. Oftmals steht zwischen dem akustischen Raum der Lautsprecher ein höheres Rack an prall gefüllter Elektronik, um die Verbindungs- und Lautsprecherkabel so kurz wie möglich zu halten. Bitte beachten Sie, dass wir ein derartiges Vorgehen nicht empfehlen, da es dadurch bedingt zu erheblichen klanglichen Einbußen kommen kann, die auch kein noch so kurzes Kabel kompensieren kann. Versuchen Sie daher, falls irgendwie möglich, ihre Elektronik so tief wie möglich und außerhalb der oberen 2/3 des Klangfeldes zu platzieren.

Einbrennphase

Wir empfehlen zum Einbrennen des KS-3038 dynamische, komplexe Musik (Big band, großes Orchester etc.) laufen zu lassen. Der wesentliche Teil des Einbrennvorganges findet bei dem KS-3038 während der ersten 48 Stunden Spielzeit statt. Die volle Einbrennzeit beträgt rund 150 Stunden.

 

IV. PREISE UND STECKVERBINDUNGEN

Steckverbindungen

Kimber Select-Lautsprecherkabel können mit folgenden WBT-Steckverbindungen konfektioniert werden. Andere auf Anfrage !

 

Bananenstecker

»  klemmbare Bananenstecker durch spreizbaren Mitteldorn

»  hoher Kontaktdruck und sicherer Halt

»  Geringste Übergangswiderstände

»  24 Karat Vergoldung als Korrosionsschutz

»  CE konformer Bananenstecker WBT-0645

 

   


 

 

WBT-0610 Ag
nextgen™ Bananenstecker Signature

   

WBT-0610 Cu
nextgen™ Bananenstecker Topline

 

 

     

 

WBT-0600
Topline Banane

   

WBT-0644
Midline Banane

 

 

     

 

WBT-0645
Schrägwinkelbanane
mit Safety Pin, CE konform

     

 

Kabelschuhe

»  klemmbare Bananenstecker durch spreizbaren Mitteldorn

»  hoher Kontaktdruck und sicherer Halt

»  Geringste Übergangswiderstände

»  24 Karat Vergoldung als Korrosionsschutz

»  CE konformer Bananenstecker WBT-0645

 

   

 

WBT-0661/-0681 Ag
Vorgestellt auf der CES Messe Vegas 2008!

Sandwich Spade aus Feinsilber

   

WBT-0661/-0681 Cu
Vorgestellt auf CES Messe Vegas 2008!

Sandwich Spade aus Reinkupfer

 

 

 

Preise erfahren Sie unter info@kimber.de

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